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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Test von neuem Filialformat bei Dänen-Netto

In zehn der insgesamt 345 Standorte testet Netto momentan seine Vorstellung vom Discounter der Zukunft.

as Konzept ist so angelegt, dass es prinzipiell in allen Märkten angewendet werden kann. Torben Godskese, Geschäftsführer von Netto, erklärt, dass es das erklärte Ziel der Bemühungen ist, für Kunden einen einfacheren, moderneren und übersichtlicheren Einkauf zu gestalten.

Die Präsentation des Marktes wurde deutlich verändert. Das bislang dominante und kräftige Gelb wird nur noch reduziert eingesetzt. Viel Schwarz und Holztöne lösen es ab und lassen so den Markt wertiger wirken. Im Eingangsbereich wurde das Obst- und Gemüsesortiment auf das doppelte ausgebaut. Dafür wurde der hierfür benötigte Platz von der Aktionsfläche genommen.

Die Testphase soll bis Anfang 2019 laufen, dann soll die Entscheidung fallen, ob das Konzept breitflächig in allen Standorten umgesetzt wird. Godskesen kündigte bereits an, dass für Modernisierungsmaßnahmen ein zweistelliger Millionenbetrag zur Verfügung stehen könnte. Die Hoffnung des dänischen Discounters ist nicht den durchschnittlichen Bon zu erhöhen, sondern vor allen Dingen neue Kunden zu akquirieren. Das sei auch in allen umgebauten Läden gelungen. An einem Standort in Berlin wurde es von den Kunden sogar so gut aufgenommen, dass die Frequenz um 25 Prozent gestiegen ist.

Was weiterhin erhalten bleiben soll, ist die regionale Ausrichtung des Discounters. Immer schon hat Netto eng mit den ostdeutschen Lieferanten aus der Region zusammengearbeitet. Daran wird sich auch nichts ändern. Ganz im Gegenteil: Es wird sogar mehr in den Mittelpunkt gerückt und zur Profilierung genutzt. Die Korrekturen an den einzelnen Märkten und dem Image kommen gerade gelegen, schließlich sieht sich der Discounter in seinem Vertriebsgebiet Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg dem starken Konkurrenten Aldi Nord gegenübergestellt, wo ebenfalls kräftig in die eigenen Märkte investiert wird. Gerade in Hinblick darauf, dass Netto, als kleinster deutscher Discounter, nicht dieselben finanziellen Mittel zur Modernisierung aufbringen kann wie der lokale Hauptkonkurrent Aldi Nord, wirkt das neue Konzept vielversprechend und gut durchdacht.