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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
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FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Rossmann reagiert auf Aldi

22.04.2019 - Rossmann will sich nicht in seinem Kerngeschäft von der Markenoffensive von Aldi unterbieten lassen.

So hat der Drogist aus Burgwedel, ähnlich wie bereits dm zuvor, durch die Senkung des Regalpreises um 10 Cent von Nivea-Artikel die Aktion des Discounters durchkreuzt. Der Konzernchef Dirk Roßmann schilderte erst kürzlich in einem Gespräch mit der Lebensmittelzeitung, dass nicht nur dm und Müller zur Konkurrenz zählen würden, sondern mittlerweile eben auch die Discounter und Vollsortimenter. Die neuen Preiskämpfe schließen sich an die Scharmützel der letzten Jahre an, die bis dahin jedoch nur zwischen brancheninterner Konkurrenz stattfanden und sich zuletzt 2018 beruhigt hatten.

Der Gründersohn Raoul Roßmann, Geschäftsführer Einkauf und Marketing, verweist jedoch darauf, dass einzelne Preisspiralen bei dem mittlerweile 21.400 Artikel großen Sortiment keine merkbaren Einbrüche bei der Gesamtspanne nach sich ziehen würden. Der Branchenzweite scheint mit einem Gesamtbruttoumsatz von bald 10 Mrd. Euro gut aufgestellt. Auch wenn die Zeiten des zweistelligen Wachstums wohl endgültig vorüber sind, kann der Händler kontinuierlich sein Geschäft weiter ausbauen und steigerte im Vorjahr seinen Gesamtumsatz um 5,1 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro. Dabei ist auch das Ergebnis gestiegen. Der Nachsteuergewinn betrage mehr als 200 Mio. Euro.

Bei einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent und ohne Bankschulden kann man von einem soliden Fundament sprechen, dass es ermöglicht die Investitionen auf 215 Mio. Euro weiter aufzustocken. Das Geld wird vor allem in die Modernisierung der Märkte und den Ausbau der Logistik gesteckt. Im Inland konnte letztes Jahr ein Plus um 4,1 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro erreicht werden. Das Filialnetz soll weiter ausgebaut werden. Momentan sind etwa 110 neue Filialen geplant, sowie 175 Modernisierungen. Außerdem sollen einige Eigenmarken relauncht werden. Auch der stark beworbene Bestseller, die Biografie von Dirk Roßmann, wird wohl für positive Werbung sorgen.

Nachholbedarf besteht noch im Online-Geschäft. Der Shop macht momentan 30 Mio. Euro Umsatz, ist jedoch defizitär. Eine Kooperation mit Amazon Prime scheint auch keine langfristige Lösung gewesen zu sein. Zwar wird wohl viel Erfahrung gewonnen worden sein, doch wird im Sommer die Zusammenarbeit mit dem Dienst eingestellt.