Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Lidls Züricher Filiale

Lidl eröffnete Ende November 2017 seine erste City-Filiale in der Schweiz.

Der deutsche Discounter lässt sich in einem denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Fraumünsterpost in der Züricher Altstadt nieder. Um das prestigeträchtige Gebäude als Lidl-Filiale nutzen zu können, musste ein für den Standort spezifisches Konzept erarbeitet und umgesetzt werden: „Eine Lidl-Filiale in ein historisches Gebäude zu integrieren, war eine Herausforderung“, so der Chef der Lidl Landesgesellschaft Schweiz, Georg Kröll. Ein solches Projekt erfordert sich der eigenen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst zu sein, sonst drohen Proteste von Einwohnern oder Einwände durch die Denkmalpflege der Stadt Zürich. Mit diesen wurde eng zusammengearbeitet und ein externes Innenarchitekten-Team beauftragt, um die Filiale so stilgerecht wie möglich in das ehrwürdige Gebäude einzugliedern. Das Resultat ist ein Lidl der besonderen Art: Das typische blau-gelbe Firmenlogo ist so gut wie gar nicht zu finden. Von außen zeigen lediglich dezente schwarze Schriftzüge sowie transparente Logos auf den großzügigen Glasscheiben der Front an, dass hier ein Discounter beherbergt wird. Drinnen steht eine harmonische und ästhetische Komposition ebenfalls im Vordergrund. Das Lidl-Logo taucht ausschließlich aus Eiche gefertigt an die weißen Wände gehängt auf. Insgesamt ist Holz das dominierende Material im Innenbereich der 1.000-Quadratmeter-Filiale. So sind auch die Verkleidungen für Lampen, Wände und Regale aus Echtholz, um einen warmen Eindruck beim Einkauf zu vermitteln. Auch die Nachhaltigkeit spielt eine Rolle, denn für den Bau wurden ausschließlich einheimische Hölzer verwendet. Die Mühen scheinen sich bisher auszuzahlen. Lidl zeigt sich mit den Verkaufszahlen der ersten Monate sehr zufrieden. Die mit dem Standort verbundene hohe Kundenfrequenz zahlt sich aus. Auf ein spezielles für den Standort zugeschnittenes Sortiment wird verzichtet. Der Anteil an Frische- und Convenience-Produkten ist zwar größer als in einer gewöhnlichen Filiale, dies hängt jedoch mit dem zentralen Standort zusammen. Das komplette Lidl-Sortiment von ca. 1.800 Artikeln wird angeboten und zwar zu den normalen Verkaufspreisen. Es ist nicht zu erwarten, dass das Konzept des Marktes Schule machen wird. Die Filiale ist perfekt auf den Standort zugeschnitten, quasi ein Einzelstück. Es handelt sich jedoch nicht um die erste individuelle Anpassung auf ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Schweiz. Im Jahr 2017 wurde bereits in Münchwilen eine Filiale eröffnet, bei der Backsteinelemente der Außenfassade in die Ladengestalltung integriert wurden. Die Bemühungen am Züricher Standort zeigen wie wichtig Lidl die strategische Ausrichtung auf Lagen in der Innenstadt ist und zu welchem Aufwand der Discounter bereit ist um sie zu sichern. Mittlerweile betreibt Lidl in der Schweiz etwa 120 Filialen zu denen jährlich acht bis zehn weitere hinzukommen sollen. Im letzten Jahr setzte Lidl Schweiz laut Zahlen von LZ Retailytics 1,08 Mrd. Schweizer Franken um, und ist damit in der Schweiz im Ranking der wichtigsten Lebensmittelhändler auf Rang 5.