Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Lidl mit erster Metropolfiliale in Deutschland

In Frankfurt führt Lidl vor, dass eine urbane Lage nicht immer mit einer Reduzierung der Verkaufsfläche gleichzusetzen ist.

Im Bankenzentrum Deutschlands wurde eine Filiale umgesetzt, die als Vorbild für weitere Standorte in Ballungsräumen dienen könnte. Insgesamt bietet die neue Filiale 1.800 qm Verkaufsfläche sowie zusätzlich Parkplätze, die ebenerdig unter dem Markt untergebracht sind. Damit kann die verhältnismäßig geringe Grundstücksfläche effizienter genutzt werden. Das Konzept von Metropolfilialen ist für Lidl keine gänzlich neue Angelegenheit. In Großstädten wie London, Wien oder Madrid konnten bereits erste Erfahrungen gesammelt werden, auch im Zusammenhang mit der Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. Das ist besonders interessant, da in quasi allen Metropolen in Deutschland bedarf an neuen Wohnungen besteht.

Die Frankfurter Filiale im Stadtteil Niederrad ist eine Erweiterung eines vorherigen Markts, der abgerissen und neu gebaut wurde. Dabei wurde nicht nur die Verkaufsfläche von 800 qm auf 1.800 qm mehr als verdoppelt, sondern auch zusätzliche Parkplätze geschaffen. Die Statik des Gebäudes wurde immer wieder überarbeitet, sodass im Ergebnis ein erdgeschossiges Parkhaus mit besonders wenigen Betonsäulen gebaut werden konnte. Das vereinfacht für den Kunden gleichermaßen das Parken wie auch die Möglichkeit die Übersicht zu behalten. Für E-Fahrzeuge sind sogar Stellplätze mit Schnellladesäulen durch Lidl bereitgestellt, an denen kostenlos Strom aus der Produktion der eigenen Photovoltaikanlagen aufgeladen werden kann. In dem Komplex ist zusätzlich eine Apotheke untergebracht.

Der Markt selbst präsentiert sich mit einer großen Glasfassade. Der Kunde gelangt entweder per Aufzug oder Rolltreppe in das erste Obergeschoss. Das gesamte Lidl-Sortiment von inzwischen 3.800 Artikeln wird großzügig angeboten, was insbesondere für frische Backwaren und das Obst- und Gemüßesortiment gilt. Dank der großzügigen Verkaufsfläche können sich Kunden auf besonders breite Gänge beim Einkauf freuen, und dank insgesamt acht Kassen sollten sich die Wartezeiten selbst bei ordentlichem Ansturm in Grenzen halten. Die Filiale befindet sich in einem Büroquartier, in dem gerade stetig neuerWohnraum entsteht. Dementsprechend wurde einer wahrscheinlich steigenden Frequenz bereits bei der Konzeption des Standorts Rechnung getragen.

Ob weitere Projekte dieser Art bei Lidl in Planung sind, lässt der Discounter noch offen. Jedoch ist bereits bekannt, dass der Händler ein weiteres Projekt in Frankfurt plant, bei dem ein bestehender Standort abgerissen und in Kombination mit Wohnraum neu gebaut werden soll. Bei Lidl wird in Zukunft immer mehr Wert darauf gelegt für jeden einzelnen Standort ein passendes Konzept bereitzuhalten, bzw. so flexibel agieren zu können, dass der Markt auf die entsprechenden Randbedingungen abgestimmt wird. Der Trend geht entsprechend eher weg von der einheitlichen Standardlösung.