Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
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Lidl ganz knapp an Aldi dran

2018 haben die Umsätze von Aldi Süd einen neuen Höchstwert erreicht.

Sie konnten im Gegensatz zum Vorjahr um 200 Mio. Euro auf insgesamt über 15 Mrd. Euro gesteigert werden. Währenddessen stagniert der Norden mit weiterhin 11,75 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Damit bleibt Aldi deutlich hinter Wettbewerber Lidl zurück. Obwohl die verstärkte Listung von Marken bei Aldi als Angriff auf das Lidl-Konzept intendiert war, kann sich der Neckarsulmer Discounter gut halten. Seit dem Geschäftsjahr 2015/16 wird ein Mehrumsatz von mindestens 1 Mrd. Euro pro Jahr erreicht. Insgesamt kommt Lidl damit auf 22,7 Mrd. Euro Gesamtumsatz und ist damit Aldi dicht auf den Fersen.


Das weiß man auch bei Aldi, weswegen seit 2017 mit personellen und finanziellen Investitionen die Wende gelingen soll. Die beiden Schwestergesellschaften arbeiten dafür so eng miteinander zusammen wie noch nie zuvor. Sie harmonisieren die ihre Sortimente, damit sie gemeinsam einkaufen können, und investieren in Filialen und Werbung. Eine Folge der Neuausrichtung ist, dass die Kosten schneller stiegen als die Umsätze. Das wird vor allem bei den Personalkostenquoten deutlich, die im Norden bei 9 Prozent und im Süden bei 8,5 Prozent liegen. Beides sind jeweils Spitzenwerte in der Unternehmensgeschichte. Zum Vergleich: 2010 waren es bei beiden Discounter Werte, die noch zwischen 6,5 und 7 Prozent lagen.

Der Ausbau des Obst- und Gemüsesortiments auf mittlerweile mehr als 100 Artikel, sowie Bausteine wie Backstationen und das intensivierte Aktionsgeschäft benötigen Personal und treiben somit die Kosten nach oben. Bei Aldi Süd heißt es jedoch, dass weiterhin darauf geachtet wird, dass die Kostenstruktur so effizient wie möglich bleibt.