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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

C&A krempelt ordentlich um

18.01.2019 - Dem Handelsblatt verriet der neue C&A-Chef Alain Caparros mit welchen Schritten er die Textilkette aus Düsseldorf wieder in Schwung bringen will.

Kern der Strategie ist die Einführung zusätzlicher Warengruppen, allen voran Artikel aus dem Home-Bereich.

Zu diesem Zweck möchte sich C&A die Einrichtungskette „Butlers“ins Haus holen. In 500 C&A-Filialen werden in Zukunft die Bestseller angeboten. Zusätzlich dazu werden in sieben großen C&A-Häusern pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 40 Quadratmeter große Shop-in-Shops implementiert, wo das Weihnachtssortiment von Butlers vertrieben wird.

C&A betreibt um die 1.500 Filialen in ganz Deutschland, steht jedoch von zwei Seiten stark unter Beschuss. Zum einen greifen Discounter wie Primark Absätze von unten ab, von oben locken Zara und Co. die Kunden. Es bedarf also einer neuen Positionierung, um sich in der schwierigen Mittelposition behaupten zu können. Caparros Antwort ist eine Doppelstrategie. Zum einen soll eine eigene Billigmarke, die mit „Best Deal“ beworben wird, eingeführt werden, um so Primark-Kunden abzuwerben. Gleichzeitig sollen Markenartikel anderer Anbieter in den Häusern angeboten werden, die so das Sortiment attraktiver machen.

Das Sortiment wird in Hinsicht auf den Home-Bereich immer weiter ausgebaut. Das geht über das Anbieten von Christbaumkugeln, Kerzen und anderen Dekorationsartikel hinaus. In 45 Filialen werden mittlerweile auch Decken, Bettbezüge, Handtücher und ähnliche Artikel angeboten. Demnächst gesellt sich dazu eventuell noch Spielzeug. In Köln wird in einem C&A der Verkauf von Bobby Cars von dem Spielwarenhersteller Dickis erprobt. Das könnte sich auszahlen, schließlich hält C&A bei Kindermode in Deutschland zehn Prozent Marktanteil. Nach oben soll das Sortiment durch die Listung von Premium-Marken abgerundet werden. In 30 C&A-Filialen werden mittlerweile Mustang-Jeans verkauft. Das ergänzt das bestehende C&A-Sortiment nach oben.

Für die neuen Handelspartner bietet die Kooperation mit C&A eine große Chance. Wilhelm Josten, Butlers-Gründer und Geschäftsführer, sieht darin eine gute Gelegenheit, „die Bekanntheit der Marke Butlers europaweit zu steigern“. Darüber hinaus liegt C&A mit der Erweiterung des Home-Interior-Geschäfts voll im Trend der Modebranche. Es ist bei vielen Händlern einer der am stärksten wachsenden Bereiche.