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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Amazon UK prüft LEH-Übernahme

25.01.2019 - Im November haben neu veröffentlichte Protokolle einer Anhörung vor der Competition and Markets Authority (CMA) Hinweise darauf gegeben, dass Amazon UK eine Übernahmeabsicht im stationären LEH hat.

Die Anhörung vor dem CMA ist rechtsbindend.

Das facht wieder die Gerüchteküche an, die seit der Übernahme des führenden US Biohändlers Whole Foods brodelt. Mit dem Kauf hatte Amazon UK bereits im Großraum London sieben großflächige „Whole Foods“-Filialen geerbt. Die Amerikaner konnten bereits in Großbritanien rund ein Drittel des Online-Marktes erobern. Bei dieser Beliebtheit bietet es sich an, dort den Einstieg ins stationäre Geschäft zu suchen. Amazon UK setzte zuletzt 10 Mrd. Euro (brutto) um, was einem 19 prozentigen Plus im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das ist weit über dem Branchendurchschnitt.

Der am häufigsten genannte Übernahmekandidat ist der LEH-Branchenvierte Morrisons. Das Unternehmen setzte zuletzt mit seinen 529 Filialen rund 17,2 Mrd. Euro (brutto) um. Damit erreichen sie, laut den Zahlen von LZ Retailytics, einen LEH-Marktanteil von rund 7,3 Prozent. Der Vollsortimenter aus Leeds war im Juni 2016 eine Kooperation mit Amazon Fresh eingegangen. Amazon- Prime Mitglieder aus dem Großraum London hatten dadurch die Möglichkeit Frischewaren nach Hause liefern zu lassen.

Was Amazon UK in die Karten spielen könnte, sind die Fusionspläne von Sainsburry’s und Asda, die im April diesen Jahres angekündigt wurden. Sollte die kartellrechtliche Genehmigung erteilt werden, würde ein neuer LEH-Marktführer mit 2.800 Filialen und einem addierten Jahresbruttoumsatz von mehr als 55 Mrd. Euro entstehen. Eine Bedingung für die Fusion könnte darin bestehen, dass beide Partner 80 bis 300 Märkte abgeben müssten. Auf diese würde Amazon UK sicherlich ein Auge werfen.