Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Amazon goes Supermarkt

19.06.2021 - Nach einer ausgedehnten Testphase wird westlich von Seattle, in der Stadt Bellevue, das bisher größte Lebensmittelgeschäft mit Amazon-Go-Technologie für normale Kunden eröffnet.

Es handelt sich um einen Amazon Fresh, der es auf 2.300 Quadratmeter Größe schafft. Damit ist es der erste kassenlose Hightech-Supermarkt, der die magische 2.000-Quadratmeter-Schwelle reißen konnte. Amazon bezeichnet ihre auf Bildauswertungs-Algorithmen und Machine Learning setzende Technologie auch als „Just-walk-out-Technology“, also als „Geh-einfach-raus-Technologie“, da der Kunde nach dem Herausgreifen seiner gewünschten Waren, ohne vorher eine Kasse aufsuchen zu müssen, den Markt verlassen kann. Der Bezahlprozess passiert vollkommen automatisiert wie von Geisterhand und der Bonbetrag wird vom Amazon-Konto abgebucht.

Etliche Startups arbeiten momentan an eigenen kassenlosen Konzepten, dennoch konnten bisher nur kleinere Läden mit einer solchen Technologie bespielt werden. Häufig kommen auch hybride Formen zum Einsatz, wie beispielsweise in Geschäften, in denen Kunden ihre Ware selbst einscannen können. Die Marke von 2.000 Quadratmetern gilt vor allem deswegen als außerordentlich bemerkenswert, da sich in dieser Größenordnung vollständige Supermarkt-Konzepte abbilden lassen. Amazon könnte es damit technologisch gelungen sein, den Supermarkt ohne Kassenschlange zu schaffen.

Mit dem neuen Markt beweist Amazon die Skalierbarkeit ihrer Technologie. Bereits seit 2012 arbeitet der US-Amerikanische Konzern an dem Go-Konzept. Unzählige Software-Entwickler, Datenanalysten und Techniker waren erforderlich um 2018, nach sechs Jahren, den ersten Convenience Store mit rund 170 Quadratmetern zu eröffnen. Seitdem werden in den USA und England rund 30 kleine automatisierte Stores betrieben, weitestgehend alle mit einer Größe unter 200 Quadratmetern. Der bisher größte brachte es dennoch auf stattliche 1.000 Quadratmeter. Nach neun Jahren Entwicklungszeit scheinen die Ingenieure jedoch so weit vorangekommen zu sein, dass die Supermarkt-Größe in unmittelbarer Reichweite liegt.

Momentan wird auch bei der Schwarz-Gruppe und Rewe fleißig mit kassenlosen Läden probiert. Vor drei Monaten eröffnete die Lidl-Mutter auf dem Heilbronner Bildungscampus ihre „Shop Box“. Zunächst dürfen dort nur eingeschriebene Studenten einkaufen. Rewe hat bereits in Köln einen ersten kleinen Markt umgebaut.