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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Aldi baut Ladestationen für Elektro-Mobilität aus

04.09.2020 - Aldi plant den Ausbau von Ladestationen für Elektroautos auf den Parkplätzen.

Kunden können somit beim Einkauf gleichermaßen ihren Einkaufswagen und Auto-Akku füllen. Die Lademöglichkeiten werden kostenlos bereitgestellt. Ziel ist es künftig an 75 Prozent der Märkte Strom tanken zu können. Dafür ist ein Ausbauplan über vier Jahre vorgesehen: Momentan gibt es rund 100 Filialen mit Ladestationen, bis zum Jahresende sollen dann noch einmal rund 200 dazukommen. Ab da sollen jährlich 300 zusätzliche Standorte entstehen.

In Zukunft werden weitere Regelungen vom Gesetzgeber erwartet, die ohnehin mehr Stromladepunkte für Kundenfahrzeuge erfordern werden. Bei Aldi glaubt man jedoch, dass die bestehenden Pläne den Anspruch künftiger Regulierung deutlich übersteigen werden. Alle Unternehmen, besonders jedoch die Lebensmittelhändler, müssen sich mit dem Thema auseinandersetzen. Allein in Deutschland betreiben Aldi, Lidl, Rewe und Co. über zwei Millionen Kundenparkplätze. Momentan werden insgesamt ca. 1000 Ladestellen betrieben. Die Zahl soll sich jedoch bis Jahresende verdoppeln. Zum Vergleich: Momentan betreibt die Rewe Group gut 230 Säulen, Wettbewerber Lidl rund 240 und Kaufland ca. 130. Die Bemühungen des Lebensmitteleinzelhandels dient jedoch nicht nur, sich dem Druck des Gesetzgebers zu beugen, sondern vor allem für jüngere Kunden attraktiver zu werden, die mehr Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil legen.

Aldi möchte die Ladestationen mit eigenen Photovoltaikanlagen betreiben, die auf den Filialdächern montiert werden. Zusätzlich soll bei Bedarf Grünstrom zugekauft werden. Dafür werden auch für einzelne Standorte Fördergelder durch den Bund gestellt. Die bestehenden Zapfstellen sind noch nicht ausgelastet. Dafür sind Elektroautos noch zu exotisch in Deutschland. Aufgrund staatlicher Umweltboni könnte diese Zahl jedoch bald deutlich steigen. Eine Studie von AT Kearney ergab, dass 21 Prozent der befragten Kunden, die bis Ende 2021 einen Neuwagen anschaffen wollen, ein Hybrid- oder Elektroauto wählen würden. Dank vieler Stellplätze in Stadtlage sieht die Politik den Handel als wichtigen Multiplikator für eine weite Verbreitung von Elektromobilität.

Vorerst meldet Aldi, dass der Strom für Elektroautos „bis auf Weiteres kostenfrei“ bleiben soll. Die meisten Händler lassen ähnliches Verlauten. Ob dem so bleibt, sobald der Anteil an E-Autos deutlich anzieht und die Netze für Ladestationen verdichtet werden müssen, bleibt abzuwarten. Vielleicht werden einige Händler das Thema zum Marketing nutzen oder es wird Baustein von künftigen Treue-Programmen: Ein Einkauf im Markt könnte so an einen Rabatt auf den geladenen Strom gekoppelt werden.