Zunächst sollen zwei weitere Standorte desselben Formats bis Januar nächsten Jahres geplant sein. Weitere Expansionspläne sehen ab dann die Eröffnung von vier zusätzlichen Bäckerei-Geschäften pro Jahr vor. Eine schnellere Taktzahl ist jedoch nicht ausgeschlossen, wie die zuständige Vorständin Elisabeth Promberger gegenüber der Lebensmittelzeitung verrät.
Promberger äußert sich weiter: „Das neue Konzept ebnet uns den Einstieg in einen neuen Geschäftszweig, eröffnet uns neue Möglichkeiten in der Expansion und hilft uns, die Marke Wasgau bekannter zu machen und unsere Produktion besser auszulasten“. Das Format eignet sich sogar für die Expansion über das bisherige Vertriebsgebiet hinaus. So heißt es von der Managerin, dass eine Ausweitung bis Karlsruhe, Worms und Ida-Oberstein denkbar ist. Zusätzlich möchte Wasgau kleine Ortschaften mit einem Bäckerei-Mobil versorgen, falls sich die Öffnung einer eigenständigen Filiale nicht lohnen sollte.
Wasgau produziert selbst Lebensmittel, die bisher vor allem die eigenen Wasgau-Märkte belieferten. Die Bäckerei des Unternehmens hat gegenüber externen Dritten im vergangenen Jahr ca. 43 Mio. Euro umgesetzt, die Metzgerei sogar ca. 79 Mio. Euro. Insgesamt setzt der Konzern ca. 565 Mio. Euro um.
