Zu diesem Zweck schaffte der Discounter rund ein Dutzend zusätzlicher IT-Systeme an. Die Implementierungen sind mittlerweile weit fortgeschritten und teilweise werden System schon vollumfänglich genutzt. Über einen Zeitraum von drei Jahren investiert Aldi Nord einen hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag für die zusätzlichen IT-Kapazitäten.
In den vergangenen Jahren lag Aldi Nord deutlich hinter der Konkurrenz, was Fragen der Technologie und Digitalisierung angeht. Die aktuellen Investments können entsprechend als die Bekundung des Willens aufgefasst werden, den Rückstand schnellstmöglich aufzuholen. Die angeschafften Systeme sind in ihrer jeweiligen Kategorie die modernsten am Markt.
Beim Thema Cloud möchte Aldi Nord als Vorreiter auftreten. Einige wichtige Systeme, wie zum Beispiel das Kasse-System GK OmniPOS wie auch das Retail-Prognose-System Relex werden künftig in die Cloud migriert. Als Anbieter hat sich Aldi Nord für Microsofts Cloud Azure entschieden. Hier wird ein anderer Weg als von der Konkurrenz eingeschlagen. Beispielsweise hat die Schwarz Gruppe ihre eigene Cloud aufgebaut, was bisher mehrere hundert Millionen Euro gekostet hat.
