Laut informierten Quellen werden nun 82 Pfennigpfeiffer-Filialen Teil des Tedi-Netzes. Ursprünglich war die Rede von 84 Filialen, doch zwei Standorte mussten zwischenzeitlich schließen, was zu dieser leichten Anpassung der Zahl führte. Die ersten Schwierigkeiten bei der Fusionsanmeldung sollen vor allem durch Probleme bei rund zehn Filialen entstanden sein. Mit der Zustimmung der Wettbewerbshüter steht der Übernahme jedoch nichts mehr im Weg.
Die Integration wird jedoch nicht nur das Filialnetz betreffen, sondern auch organisatorische Veränderungen mit sich bringen. Insbesondere in den zentralen Bereichen wie Verwaltung und Logistik sind Anpassungen zu erwarten. In diesen Bereichen werden voraussichtlich Einschnitte erfolgen, die auch eine mittlere zweistellige Zahl von Mitarbeitern betreffen dürften. Diese Umstrukturierungen betreffen nicht nur Pfennigpfeiffer, sondern auch die bisherige Schwesterfirma MäcGeiz, mit der Pfennigpfeiffer eine enge Zusammenarbeit hatte.
Beide Unternehmen, Tedi und Pfennigpfeiffer, haben sich bisher nicht zu den Details der Umstrukturierungen und den Auswirkungen auf Mitarbeiter und Standorte geäußert.
Die Übernahme ist ein weiterer Schritt in der Expansion von Tedi, das bereits eine starke Marktpräsenz im Bereich Nonfood-Discount aufgebaut hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Integration der neuen Filialen und die damit verbundenen Umstrukturierungen auf die Marktposition und die operative Effizienz von Tedi auswirken werden.
