Diesen Sommer treibt Sonderpreis Baumarkt seine Expansion explosionsartig voran. Die Liste an Neueröffnungen scheint kein Ende mehr zu nehmen: Torgau, Meppen, Rheda-Wiedenbrück, Tostedt und Weidhausen. Für den aktuellen Monat sind dann noch Prenzlau, Spangenberg, Burgdorf-Ehlershausen und Schweinfurt geplant. Insgesamt möchte Sonderpreis im Laufe des Jahres über 30 Filialen eröffnen.
Spannend sind die Aktivitäten vor allem für Eigentümer von bereits länger leerstehenden ehemaligen Fachmarktflächen. Sonderpreis Baumarkt scheint besonders auf diese Immobilienklasse sein Auge geworfen zu haben. Der Standort in Rheda-Wiedenbrück stand beispielsweise seit 2013 leer und wurde vorher von Max Bahr betrieben. In Meppen wurde eine Fläche gemietet, die bereits zwischen vier und fünf Jahren leer stand. Die Vormieter umfassen generell namhafte Betreiber, die die Flächen aus verschiedenen Gründen räumten, wie beispielsweise Edeka Getränkemarkt (Spangeberg, Burgdorf), Jysk (Tostedt), Netto (Weidhausen), Aldi (Prenzlau) und Lidl (Schweinfurt).
Betrieben werden die Sonderpreis-Märkte von der Firma Fishbull Franz Fischer Qualitätswerkzeuge aus Neustadt bei Coburg. Schwerpunktmäßig werden Kleineisenwaren und Schrauben vertrieben, die nach Gewicht verkauft werden. Mittlerweile betreibt das Unternehmen ca. 310 Märkte bundesweit, sieht jedoch noch weiteres Wachstumspotenzial.
Um den enormen Hunger nach zusätzlichen Flächen stillen zu können, weicht Sonderpreis häufig auf weniger attraktive Flächen aus, die teilweise schon jahrelang leer standen. Aufgrund der attraktiven Preise sind die Topflächen jedoch auch häufig nicht nötig. Die Kunden von Sonderpreis kommen wegen den niedrigen Preisen und nicht wegen den prestigeträchtigen Lagen.
