Bloomberg berichtet, dass der zweitgrößte englische Lebensmittelhändler die Go-Technologie momentan mit eigenen Mitarbeitern auf einer kleinen Fläche in London-Holborn testet. Eine Öffnung für normale Kunden ist für Ende November geplant.
Sainsbury‘s bezeichnet ihr System für kassenloses Einkaufen als „Pick & Go“. Um es nutzen zu können, müssen Kunden eine App auf ihr Smartphone herunterladen und dort beispielsweise ihre Kreditkarte hinterlegen. Sobald das Geschäft betreten wird, muss ein von der App generierter QR-Code an einen Scanner gehalten werden. Nach diesem Check-In übernimmt ein automatisiertes System, das durch künstlich intelligente Algorithmen gestützt wird, das Tracking des Einkaufs. Dadurch kann jeder aus einem Regal gegriffene Artikel einem Kunden eindeutig zugeordnet werden. Nach dem Verlassen des Geschäfts wird der Bon automatisch abgebucht.
Die Technologie stammt von Amazon, die mittlerweile rund drei Dutzend vergleichbarer Stores in den USA und Großbritannien betreiben. Der amerikanische Konzern verkauft die Technologie auch an andere Betreiber. Bisher setzen ein paar Convenience Stores an Flughäfen und in Sportstadien in den USA auf die Technologie. Mit Sainsbury’s tritt nun zum ersten Mal ein ernsthafter Lebensmittel-Filialist in den Kundenkreis des amerikanischen Technologie-Riesens.
