Der neue Kiosk bietet ein handverlesenes Sortiment von etwa 60 Artikeln, darunter frische Backwaren, Obst, Kaffee, Getränke, Süßigkeiten und Tabakwaren. Geöffnet ist der Kiosk täglich von 6 bis 20 Uhr. Trotz der begrenzten Auswahl im Vergleich zu den größeren Rewe-To-Go-Filialen, wie dem 270 m² großen Store in der Bahnhofspassage, dessen Sortiment aus rund 1.700 Produkten besteht, erwartet der Betreiber keine direkte Konkurrenzsituation. Die größere Filiale bleibt weiterhin das umfassendere Angebot für Kunden, die mehr Auswahl suchen.
Der Erfolg dieses Pilotprojekts am Kölner Hauptbahnhof könnte der Auftakt für eine größere Expansion des Kiosk-Formats an weiteren Bahnsteig-Standorten in der Region sein. In den kommenden Wochen sollen ähnliche Kioske an den anderen vier Bahnsteigen des Kölner Bahnhofs eröffnet werden. Dennoch gibt es derzeit keine Pläne, das Konzept außerhalb von Köln auszuweiten. Laut Jenny Ramme, der zuständigen Managerin bei Lekkerland, wolle man zunächst die Ergebnisse der Pilotphase abwarten, um weitere Schritte zu planen.
Das Kiosk-Format steht im Rahmen der übergeordneten Strategie von Lekkerland, das Expansionswachstum von Rewe To Go zu beschleunigen. Im vergangenen Jahr wurden die Gesamtverantwortung und die strategische Ausrichtung der Rewe-To-Go-Standorte auf Michael Mayer-Sonnenburg übertragen. Aktuell betreibt Rewe To Go mehr als 900 Standorte, von denen sich der Großteil an Aral-Tankstellen befindet. Etwa 30 dieser Shops sind außerhalb des Tankstellennetzes angesiedelt, darunter zehn als sogenannte „Smart Stores“.
Mit dieser Neuerung strebt Rewe To Go an, noch flexibler auf die Bedürfnisse von Pendlern und Reisenden einzugehen und gleichzeitig das Expansionspotenzial des Formats weiter auszuschöpfen.
