Verträge sind unterzeichnet, eine finale Freigabe durch das Bundeskartellamt steht jedoch noch aus. Rewe hat angekündigt, allen Mitarbeitenden der betroffenen Tegut-Filialen eine Weiterbeschäftigung anzubieten. Peter Maly, Vorstandsmitglied der Rewe Group, betonte: „Wir übernehmen Verantwortung für Standorte und Teams, sichern Arbeitsplätze und eine hochwertige Nahversorgung.“ Damit solle man den Mitarbeitenden und den Märkten eine wirtschaftliche Perspektive geben. Stefan Görgens, Geschäftsführer von Penny Deutschland, ergänzte, dass die übernommenen Standorte modernisiert und – sofern die kartellrechtliche Freigabe erteilt wird – zeitnah auf das Markenkonzept Markthalle ausgerichtet werden sollen.
Migros Zürich bleibt als Eigentümerin der Tegut-Märkte dabei. Patrik Pörtig, Geschäftsleiter der Genossenschaft Migros Zürich, erklärte, dass jeder unterzeichnete Vertrag mehr Klarheit für Mitarbeitende, mehr Standort-Sicherheit und Kontinuität für die Kundschaft bringe. Bereits vor einigen Wochen hatte Migros Zürich mit der Edeka-Gruppe eine deutlich größere Transaktion abgeschlossen: Gegenwärtig steht der Abschluss eines umfangreichen Tegut-Pakets mit Edeka im Raum, während Rewe eine eigene Übernahme von 202 Tegut-Standorten beim Bundeskartellamt gemeldet hat.
Hinweis: Die Vereinbarungen stehen unter kartellrechtlicher Prüfung und behördlichen Genehmigungen.
