Seit der Übernahme und der Integration in das Rewe-Vertriebsnetz konnte die Anzahl der Beschäftigten insgesamt erhöht werden. Außerdem sollen die Standorte nun wirtschaftlich funktionieren.
Dafür war jedoch auch einiges an Kleingeld nötig. Insgesamt sollen laut einem Konzernsprecher rund 100 Mio. Euro in die Modernisierung gesteckt worden sein. Bisher werden alle Standorte von Rewe selbst betrieben. Ob, wann und in welchem Umfang einzelne Standorte an private Kaufleute übergeben werden sollen, steht noch nicht fest. Damit verläuft die Privatisierung gemäßigter als beim Konkurrenten Edeka, die bereits nach geeigneten Kandidaten Ausschau halten.
Nach langen Verhandlungen wurden die Kaiser’s-Tengelmann-Märkte zur Hälfte an Rewe und Edeka verteilt. Teil des Deals war die Verpflichtung, die Märkte für fünf Jahre nicht zu privatisieren. Zu Beginn dieses Jahres ist diese Sperre aufgehoben. Edeka Minden hat bereits 40 ehemalige Kaiser’s-Tengelmann-Standorte an Kaufleute übergeben.
