Der Fokus des Händlers liegt laut Deutschland-Chef Frederic Knaudt auf den täglichen Bedürfnissen von Familien. Schwerpunkte des Sortiments sind daher Produkte für Haarpflege, Körperpflege, Mundhygiene, Deodorants sowie Baby- und Kinderprodukte. Auch Wasch- und Reinigungsmittel gehören dazu, während dekorative Kosmetik und Apothekensortimente vorerst außen vor bleiben.
Die Zusammenarbeit mit Edeka ermöglicht Picnic den Zugang zu vielen Industriemarken und vereinfacht die Logistik, indem Budni als Shop-in-Shop-Lösung angeboten wird. Dennoch setzt Picnic auch auf eigene Eigenmarken. Das Drogeriegeschäft könnte für den Online-Händler, der bisher mit einer Handelsspanne von etwa 35 Prozent arbeitet, interessant sein, da sowohl dm als auch Rossmann ähnliche Roherträge erzielen.
Obwohl die Konkurrenz bisher vorsichtig agiert, sieht dm-Chef Christoph Werner Potenzial im Online-Handel. Picnic plant für das Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von 400 Millionen Euro und erwartet durch den Start im Südwesten eine deutliche Umsatzsteigerung. Die Investitionen in Lieferfahrzeuge sollen dazu beitragen, die Logistik effizienter zu gestalten und die Profitabilität zu steigern.
