Nonfood-Umbau bei Globus

Johannes Scupin, Sprecher der Geschäftsführung, bezeichnet die Vorbereitungen auf den Umbau der Nonfood-Flächen in den deutschen SB-Warenhäusern von Globus als "Entwicklungsschwerpunkt" des Jahres 2019.

Trotz der starken Konkurrenz aus dem Internet geht Globus davon aus, dass in diesem Segment noch viel Potential abzuschöpfen ist. Das soll vor allem durch Profilierung gelingen und damit weg von dem "Alles-unter-einem-Dach"-Konzept.

Der Umbau wird 35 Mio. Euro kosten, und nimmt damit einen beträchtlichen Teil der Rekordinvestitionen von 333 Mio. Euro ein. Globus möchte über die nächsten drei Jahre ca. 1 Mrd. Euro investieren. Der Umbau soll für neue Impulse auf der Fläche sorgen, was hierzulande auch gut gebraucht werden kann. Im vergangenen Geschäftsjahr konnten die Erlöse flächenbereinigt nur um 0,4 Prozent auf 3,34 Mrd. Euro gesteigert werden. Recht kurzfristig soll außerdem der Click Collect-Service für die Frischetheke ausgerollt werden. Dann können Kunden Käse, Fisch oder Fleisch im Internet vorbestellen und im Laden abholen. Außerdem soll die angekündigte Kooperation mit dem Lieferdienst Food.de in Leipzig weiter vorangebracht werden.

Die Profitabilität der deutschen Häuser konnte in jüngster Vergangenheit gesteigert werden. Das angepeilte Ebit der Standorte von rund 13 Mio. Euro für 2017/18 konnte erreicht werden. Neueröffnungen sind vor allem im russischen Markt zu erwarten. Für 2019 sind bereits drei Neueröffnungen vorgesehen, zwei davon in Moskau und eine in der Industriestadt Kaluga. Für das Jahr 2020 sind bereits vier weitere Häuser in Russland in Vorbereitung. Die Investitionen betragen pro Standort zwischen 60 bis 90 Mio. Euro.