München führt in Passantenfrequenz 2023

18. Januar 2024 - München, genauer gesagt die Achse Neuhauser Straße/Kaufingerstraße, verzeichnete im Jahr 2023 die höchste Passantenfrequenz in Deutschland. Dies geht aus Daten der Zählfirma Hystreet hervor. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Zeil in Frankfurt und die Georgstraße in Hannover.

Quelle: H&M/hm.com

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Passantenfrequenz in deutschen Einkaufsstraßen um etwa 2%, wie von Hystreet bekannt gegeben wurde. Parallel dazu erhöhte sich der von Hystreet.com berechnete Frequenzindex HyX von Januar 2023 bis Januar 2024 um 1,7 Punkte auf 101,7. Im Dezember erreichte der Index mit 126,8 seinen Jahreshöchststand, was auf das Weihnachtsgeschäft zurückzuführen ist. Die Daten für den Index basieren auf 280 Lasermessgeräten in Einkaufsstraßen verschiedener deutscher Städte.

Besonders stark stiegen die Besucherzahlen 2023 in der Hohen Straße in Köln (+15%), der Grimmaischen Straße in Leipzig (+12%) und der Neuhauser Straße in München (+8%). Mit 28,6 Millionen Besuchern verzeichnete die Achse Neuhauser Straße/Kaufingerstraße auch die höchste Besucherzahl unter den Einkaufsstraßen. Es folgen die Zeil in Frankfurt (23,3 Mio.) und die Georgstraße in Hannover (22,2 Mio.).

Die leicht erhöhten Besucherzahlen werden von Hystreet.com positiv bewertet. "Hohe Frequenzen sind unbestreitbar eine zentrale Voraussetzung für den Einzelhandel, um gute Umsätze zu erzielen", erklären die Geschäftsführer Nico Schröder und Julian C. Aengenvoort. "Die Frequenzen machen deutlich, dass die Innenstädte von den Menschen weiterhin als Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens geschätzt werden."

Hystreet.com misst seit 2018 die Passantenfrequenzen in deutschen Fußgängerzonen mithilfe von Lasergeräten und hat mittlerweile in 105 Städten an 288 Standorten Scanner installiert. Der HyX-Index wird seit Anfang 2023 berechnet und basierte ursprünglich auf dem Jahr 2019. Aufgrund einer deutlich größeren Anzahl von Messgeräten im Einsatz wurde der Basiswert jedoch zuletzt auf das Jahr 2022 umgestellt, um Verzerrungen im Index zu vermeiden.