Ein zentrales Vorhaben ist die Einführung des Konzepts „Pay-on-Shopfloor“, das nach Unternehmensangaben zeitnah in Deutschland eingeführt werden soll. Künftig sollen Kunden ihre Einkäufe direkt am jeweiligen Beratungs- oder Verkaufsplatz abschließen können, ohne anschließend eine klassische Kasse aufsuchen zu müssen. Ziel ist es, Wartezeiten zu reduzieren und den Bezahlvorgang nahtlos in den Beratungsprozess zu integrieren. Wie die technische Umsetzung im Detail aussehen wird, hat Ceconomy bislang noch nicht bekannt gegeben. Weitere Informationen hierzu sollen jedoch in Kürze folgen.
Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an einer Videoberatung für Kunden. Zunächst ist vorgesehen, dieses Angebot in ausgewählten Bereichen der sogenannten Tech Villages, den Flagship-Stores von Ceconomy, zu testen. Mitarbeiter sollen dabei sowohl Kunden vor Ort als auch Interessenten per Video unterstützen können. Ist ein Berater aktuell nicht in ein persönliches Gespräch eingebunden, kann er sich für digitale Beratungen freischalten lassen. Online-Kunden, die sich für bestimmte Produkte oder Marken interessieren, sollen anschließend direkt mit einem verfügbaren Experten verbunden werden. Auf diese Weise möchte Ceconomy die Beratungsqualität aus dem stationären Handel stärker in das digitale Einkaufserlebnis übertragen.
Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz gewinnt bei dem Elektronikhändler zunehmend an Bedeutung. Derzeit erprobt das Unternehmen eine KI-Anwendung, die in die Arbeitsgeräte der Mitarbeiter integriert ist und sie während Beratungsgesprächen unterstützen soll. Parallel dazu läuft ein weiteres Pilotprojekt für Kunden: Ein KI-gestützter Assistent soll – nach vorheriger Zustimmung der Nutzer – proaktiv Hilfestellungen anbieten und bei Fragen rund um den Einkauf unterstützen.
