Dabei wurde auch bei Bedarf ausgetauscht. Jetzt möchte der Neckarsulmer Discounter wieder die Zahl der Filialen insgesamt erhöhen. Seit vergangenem Oktober hat Lidl laut eigenen Angaben mehrere Hundert Filialen erneuert und mehr als 60 Märkte eröffnet.
Die Bereitschaft bei der Erschließung neuer Filialen auch neuen Wohnraum zu schaffen wächst derweil. Doch nicht nur bei Lidl, ebenso bei der Konkurrenz. Erste Projekte im In- und Ausland sind bereits umgesetzt und weitere Projekte in München, Frankfurt, Berlin und Hamburg sind bestätigt. Damit kann Lidl unter Umständen wirklich einen positiven Beitrag zur Quartiersentwicklung leisten.
In einem bestimmten Sinn rennt Lidl damit seinen Kunden hinterher. In den letzten Jahren hat es immer mehr Menschen in die Ballungszentren gezogen. Da ist es als Discounter nur konsequent, wenn man hinterherzieht. So schafft es der Händler sich in unmittelbarer Nähe seiner Kundschaft zu positionieren. Lidl kopiert dabei die Vorgehen von Rewe und Penny, die die ersten waren, die systematisch wohnortnahe Standorte belegt haben. Auch auf die Kommunen gehen die Neckarsulmer direkt zu, denn nur mit einem passenden Konzept bekommt man Genehmigungen für die eigenen Projekte.