Das eingesetzte Fahrzeug, ein umgebauter Transporter, verfügt über rund 80 Artikel des täglichen Bedarfs. Dazu zählen frisches Obst und Gemüse, Milchprodukte, Trockenwaren, konservierte Lebensmittel sowie tiefgekühlte Waren – eine Auswahl, die den Grundversorgungsbedarf in kleinen Gemeinden zuverlässig abdecken soll. Preislich orientiert sich das mobile Angebot vollständig an den 216 stationären Lidl-Filialen im Land; Kundinnen und Kunden zahlen also exakt die gleichen Preise wie im üblichen Filialnetz.
In der Startphase steuert Lidl knapp 50 Ortschaften mit Einwohnerzahlen zwischen rund 100 und 1.200 Menschen an. Ziel ist es, strukturell benachteiligte Regionen zu versorgen, in denen der stationäre Einzelhandel häufig nur eingeschränkt oder gar nicht vertreten ist. Die Resonanz vor Ort bewertet die Landeschefin von Lidl Ungarn, Zita Szlavikovics, positiv. Sie sieht gute Chancen, den Tourenplan künftig auf zusätzliche Gemeinden auszuweiten und das Modell weiterzuentwickeln.
Mit diesem Ansatz erprobt Lidl ein flexibles Ergänzungsformat, das den Zugang zu Lebensmitteln im ländlichen Raum erleichtern und gleichzeitig neue Kundenkontakte eröffnen soll.
