Während viele Nonfood-Händler zu kämpfen hatten, konnte der Umsatz im Kalenderjahr 2021 um 14 Prozent gesteigert werden. Vorstandschef Alexander von Preen verweist darauf, dass die Händlerprofitabilität gestiegen sei, und Finanzvorstand Thomas Storck bemerkt, dass die Zentralorganisation nach der Pandemie besser als zuvor „unterwegs“ sei.
Wichtig war vor allem das starke Weihnachtsquartal. Im Geschäftsjahr 2020/21 (30. September) war der Bruttoumsatz der 1.550 angeschlossenen Geschäfte um ca. 1 Prozent auf 2,65 Mrd. Euro gesunken. Das erste Corona-Jahr verlief noch schlechter. Hier standen noch 8 Prozent Minus an. Die Ausfälle auf der stationären Fläche konnten durch die aktuelle Omnichannel-Strategie kompensiert werden. Stationär ging der Umsatz im letzten Geschäftsjahr um 21 Prozent zurück. Dafür wuchs Omnichannel um 6 Punkte, der Online-Shop um 5 Punkte und die Expansion um 9 Punkte.
Aktuell stehen behutsame Veränderungen bei der Corporate Identity an. Mittlerweile haben 463 stationäre Flächen den neuen CI-Vertrag gegengezeichnet. Für die entsprechenden Standorte bedeutet das, dass ein neues Logo an der Fassade angebracht wird. Sortiment und Preise sollen künftig immer besser miteinander koordiniert werden, so dass auch nationale Werbung immer wahrscheinlicher wird. Außerdem wird das Marketing-Budget der Eigenmarken deutlich auf das Dreifache erhöht.
