Nach dem Corona-Rekordjahr schafft es der Händler ein weiteres Jahr in Folge Umsatz und Ertrag zu steigern. Das gelang vor allem durch Zukäufe in Dänemark, Italien und Irland. Darüber hinaus investierte das Unternehmen auf Rekordniveau und expandierte kräftig. Über 130 neue Märkte kamen letztes Jahr hinzu.
Fressnapf Gründer und Verwaltungsratschef Torsten Toeller kündigt gegenüber der Immobilienzeitung weitere potenzielle Übernahmen an. Das notwendige Kleingeld dafür soll selbst gestemmt werden. Das Ergebnis hat sich laut eigenen Angaben vervielfacht. 2021 wurden aus dem eigenen Cashflow Investitionen in Expansion, IT-Infrastruktur und neue Mitarbeiter von über 100 Mio. Euro getätigt.
Fressnapf möchte sich immer mehr als Omnichannel-Händler platzieren. Die „Ökosystem“ benannte Strategie sieht ein enges Miteinander von On- und Offlinegeschäft. Außerdem bietet das Unternehmen neben Produkten rund ums Haustier auch Dienstleistungen an. Durch diesen umfassenden Ansatz möchte Fressnapf Konkurrenten wie Amazon oder Zooplus auf Distanz halten.
