Mit dem aktuellen Leidensdruck bei den Umsatzzahlen ist Dohle jedoch nicht allein, da der gesamte deutsche Lebensmitteleinzelhandel betroffen ist. Die Umsätze verlagern sich wieder vermehrt in die Gastronomie. Zudem verhalten sich die Konsumenten generell sparsamer im herrschenden Inflationsklima. Hit versucht sich bisher mit offensiven Aktionen und einem möglichst attraktiven Sortiment gegen den Trend zu stemmen.
Momentan steht vor allem die Investition in Standorte und die Digitalisierung einiger Prozesse an. Es wird das Warenwirtschaftssystem SAP-Hana ausgerollt. Nach eigenen Angaben kommt das Unternehmen gut voran und plant im Laufe des kommenden Jahres die fertige Implementierung. Für 2022 wurde das Investitionsbudget im Vergleich zum Vorjahr von 30 Mio. Euro auf 35 Mio. Euro aufgestockt.
Mit Neueröffnungen möchte sich das Unternehmen bis zum ersten Quartal 2023 erst einmal zurückhalten. Dann eröffnen mit dem Standorten in Wermelskirchen und Ascheberg bei Münster auch gleich zwei neue Märkte. Momentan wird sich vor allem auf die Renovierung bestehender Flächen konzentriert. Mindestens acht Märkte sollen dieses Jahr noch frisiert werden. Nach bisherigem Stand wird es zu keiner Übernahme aus dem Real-Portfolio kommen. Die Dohle-Gruppe kooperiert beim Einkauf und der Logistik mit Rewe. Insgesamt werden in Deutschland 103 Standorte betrieben.
