Der Drogeriemarkt dm bietet seinen Kunden ab sofort eine neue Funktion in der Loyalty-App sowie im Online-Storefinder an, die dabei hilft, die Besuchszeiten in den Filialen besser zu planen. Mit Hilfe eines neu integrierten Frequenztrackers können Nutzer nun einsehen, wann die jeweiligen dm-Märkte besonders stark besucht sind. Dieses Feature zeigt auf der Marktdetailseite des Storefinders ein Balkendiagramm, das je nach Wochentag die Stoßzeiten und ruhigeren Phasen anzeigt – ergänzt um die regulären Öffnungszeiten.
Sebastian Bayer, Geschäftsführer für Marketing und Beschaffung bei dm, erläutert gegenüber der LZ: „Unsere Kunden erhalten so die Möglichkeit, ihren Einkauf gezielt auf Zeiten mit geringerem Besucheraufkommen zu legen. Damit wird das Einkaufserlebnis entspannter und effizienter.“
Das neue Tool ist in allen Ländern verfügbar, in denen dm tätig ist, ausgenommen Mazedonien. Die Grundlage für die Auswertung bilden die Kassendaten der vergangenen sechs Wochen, die pro Wochentag für jeden einzelnen Markt analysiert werden. Um eine verlässliche Darstellung zu gewährleisten, filtert dm dabei außergewöhnliche Ausreißer aus den Daten heraus. „Die Informationen werden täglich um 4:15 Uhr morgens aktualisiert, sodass stets aktuelle Zahlen bereitstehen“, so Bayer weiter. Konkrete Frequenzwerte werden allerdings nicht veröffentlicht, sondern lediglich relative Trends visualisiert.
Parallel zu dieser Neuerung arbeitet dm auch an der Integration eines KI-gestützten Chatbots in die App, der unter anderem die Funktion bietet, Make-up-Produkte virtuell auszuprobieren. Dieses Feature befindet sich aktuell in der finalen Implementierungsphase.
Die Erweiterung der App-Funktionalitäten ist Teil eines branchenweiten Trends. So hat beispielsweise Lidl kürzlich einen digitalen Pfandbon in seine Loyalty-App „Lidl Plus“ aufgenommen. Rewe hat seine Bonus-App um eine Bezahlfunktion ergänzt und führt digitale Treuepunkte ein. Auch Rossmann, direkter Wettbewerber von dm, bietet bereits einen digitalen Kassenbon an. Zudem arbeitet Edeka derzeit an der Überarbeitung seiner Kunden-App, um weitere Funktionen zu integrieren.
Mit der neuen Anzeige der Stoßzeiten sowie dem bevorstehenden Start des KI-Chatbots reagiert dm auf die steigenden Erwartungen der Kundschaft an digitale Services und setzt damit auf eine verbesserte Kundenerfahrung und effizientere Einkaufsplanung.
