Der Vorstandsvorsitzende Remko Rijnders kommentierte die Entwicklung mit der Feststellung, dass sich Ceconomy erfolgreich von einem klassischen Einzelhändler zu einem kundenzentrierten Omnichannel-Anbieter transformiert habe. Dabei hob er die synergetische Entwicklung von Online- und stationärem Handel hervor. Gleichwohl begrenzt sich das Periodenergebnis auf eine Steigerung von 10 auf 31 Millionen Euro.
Der Online-Bereich verzeichnete im dritten Quartal eine kräftige Belebung. Gegenüber dem Vorjahr zog der Online-Umsatz im jüngsten Berichtszeitraum zweistellig an, während der Neunmonatswert insgesamt ein Plus von 10 Prozent aufweist. Der Online-Anteil am Gesamtumsatz lag im besagten Zeitraum bei rund 28 Prozent, während der stationäre Umsatz leicht um rund 3 Prozent zulegte.
Zusätzliche Impulse ergaben sich aus jüngeren Geschäftsmodellen und Bereichen. Ceconomy hebt hervor, dass insbesondere die Segmente Services & Solutions, Retail Media und Marketplace maßgeblich zum erheblichen Umsatzwachstum beitrugen. Insbesondere Retail Media soll eine Verdopplung der Erträge erzielt haben. Im GMV-Bereich (Gross Merchandise Value) des Marktplatzes soll eine zweistellige Steigerung verzeichnet worden sein. Die Bereiche Services & Solutions sowie Retail Media sollen laut Unternehmensangaben „stark“ gewachsen sein, konkrete Einzelzahlen zu den einzelnen Feldern wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Trotz der positiven Trendwende bekräftigt Ceconomy die bestehende Guidance: Das Unternehmen bleibt bei einer moderaten Wachstumsprognose für den Umsatz. Gleichzeitig wurden im Strategy Day 2026 neue Zielsetzungen für die kommenden drei Jahre vorgestellt und eine Umstrukturierung der Saturn-Marke angekündigt.
