Trotz des positiven Umsatztrends blieb die Ertragslage aufgrund hoher Kosten für den Firmenum- und Ausbau angespannt. Dennoch konnte Aldi Nord ein positives Ebitda und Ebit verzeichnen, wobei jedoch hohe Abschreibungen die Differenz zwischen beiden Kennzahlen beeinflussten.
Die Handelsspanne von Aldi Nord erreichte im Jahr 2021 mit fast 25 Prozent ein Rekordniveau, was auf verbesserte Einkaufspreise zurückzuführen ist. Diese Verbesserung resultierte aus der Einkaufsbündelung aller Aldi Nord-Länder und der Einkaufskooperation mit Aldi Süd.
Besonders im Osten Deutschlands sieht sich Aldi Nord nach wie vor mit Herausforderungen konfrontiert, wobei die Preissensibilität der Kunden dort eine wichtige Rolle spielt. Trotzdem verzeichneten die Regionen im Osten eine Trendverbesserung im Vergleich zu den Vorjahren, was darauf hinweist, dass die getroffenen Maßnahmen zur Profitabilitätssteigerung Früchte tragen.
Aldi Nord plant, die Verluste in Ostdeutschland durch Investitionen in Verkaufsflächen und bessere Standortlagen auszugleichen und so wieder in die schwarzen Zahlen zurückzukehren.
Insgesamt zeigt sich Aldi Nord trotz der Herausforderungen des Inflationsdrucks und der hohen Investitionen optimistisch und setzt weiterhin auf eine nachhaltige Wachstumsstrategie.
