Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Zukunft bei Kaufland

17.09.2021 - Kaufland ist als leistungsstarker Lebensmittelhändler in Deutschland und Europa etabliert.

Das Unternehmen verdient von der Vergangenheit bis in die Gegenwart Geld und kann, im Vergleich zur Discounter-Schwester Lidl, auf ein kontinuierliches Management zurückgreifen. Darüber hinaus kündigen aktuelle Zahlen das Potential für eine neue Dynamik an. Im Ausland kann die Tochter der Schwarz-Gruppe in diesem Geschäftsjahr um 7 Prozent zulegen, im Heimatmarkt sind es sogar 8 Prozent. Solche Zahlen sorgen für gute Stimmung und die aktuellen Übernahmen von Real- Standorten machen Hoffnung auf mehr.

Die Situation ist besser als noch vor ein paar Jahren. Damals kamen neue Impulse und Ideen von Lidl- Managern, die die SB-Warenhaus-Identität von Kaufland aushöhlten. Die negativen Auswirkungen machten sich in sinkenden Umsatzzahlen bemerkbar und brachten sogar Verluste in Deutschland ein. Diesen vorläufigen Tiefpunkt hat Kaufland definitiv hinter sich gelassen. Alle Probleme sind damit jedoch nicht gelöst.

Das zeigt sich auch bei einem Blick auf die aktuelle Bilanz. Zwar steigen Umsatz, Ebit und Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2020/21 (27. Februar) und liegen deutlich über dem Niveau des Vorjahres, doch liegen die Ergebniskennzahlen fast auf demselben Niveau wie im Jahr 2018/19. Zwar stieg der bilanzierte Umsatz um 2 Mrd. Euro und das Deutschland-Geschäft erfuhr einen erheblichen Schub während dem Pandemie-Jahr, trotzdem verdient Kaufland nicht mehr oder weniger Geld als noch vor zwei Jahren. Die momentane Umsatzrendite auf Ebit-Basis liegt bei 1,8 Prozent.

Insgesamt muss immer abgewartet werden, was die Zukunft bringen wird. Es sieht jedoch nicht schlecht aus für Kaufland. Es kann wieder von einer klaren Identität gesprochen werden. Der Großflächenbetreiber punktet wieder mit Preisaggressivität und einem sehr attraktiven Aktionsmanagement. Gleichzeitig werden Qualitätselemente wie Biosortimente und Frische fokussiert. So viel Druck auf die Konkurrenz auszuüben hat seinen Preis und zeigt sich entsprechend im Ergebnis. Jedoch kann es eben auch als ein Investment gesehen werden, um Kaufland deutlich attraktiver als die Konkurrenz zu positionieren. Das scheint auch sowohl im In- wie Ausland gut zu funktionieren.