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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Wechsel an der Spitze bei Schwarz

09.07.2021 - Nach dem spektakulären Abgang des bisherigen Chefs der Schwarz-Gruppe, Klaus Gehrig, sorgt nun Dieter Schwarz persönlich dafür, dass Gerd Chrzanowski (49) in die Nachfolge als Komplementär der Schwarz-Gruppe hereinwächst.

Bis Chrzanowski so weit ist, wird Schwarz die Aufgaben Gehrigs übernehmen. Das stellt die Handlungsfähigkeit der Schwarz-Gruppe sicher und nimmt sicherlich auch viel Nervosität auf vielen Ebenen weg.

Mit der erkauften Zeit kann Schwarz Chrzanowski darauf vorbereiten, die gewaltigen Fußstapfen auszufüllen, die Gehrig nach 45 Jahren im Unternehmen hinterließ. Bisher war Chrzanowski eng ins operative Geschäft als CEO von Lidl international eingebunden. Entsprechend beginnt mit dem Abgang Gehrigs auch die Suche nach einer Nachfolge für diesen Posten. Die Besetzung wird von vielen als wegweisend für die Zeit nach Gehrig interpretiert. Wer es wird bleibt zunächst noch offen. Währenddessen brodelt jedoch ordentlich die Gerüchteküche: die Namen von Managern verschiedener Lidl-Ländervorstände, des Deutschlandchefs und sogar mancher Landeschefs machten bisher die Runde.

Dem Eigentümer Dieter Schwarz ist nach all dem Tumult der letzten Wochen und Monate vor allem wichtig, dass Erfahrung, Ruhe und Kontinuität wieder einkehren, insbesondere in der Discount-Sparte. Gehrig war dafür bekannt, dass er wichtige Posten im Spitzenpersonal häufig impulsiv besetzte. Chrzanowski wird nachgesagt, dass er Kandidaten eher nach guter persönlicher Chemie und einer geteilten Vision auswählt. Mindestens einmal in dieser Hinsicht käme es somit zu einem Kulturwandel bei der Schwarz-Gruppe. Dieser könnte die Entscheidungsstrukturen mittel- und langfristig insgesamt verändern.

Nach 45 Jahren ist die Zeit von Gehrig bei der Schwarz-Gruppe endgültig vorbei. Gemeinsam mit dem Inhaber baute er das Unternehmen zu einem 125 Mrd. Euro schweren Handelsgiganten auf. Gehrig legt darauf Wert, dass er selbst den Schlussstrich gezogen hat. Ganz überraschend kam die Trennung jedoch nicht. In den letzten Wochen und Monaten kam es immer wieder zu Provokationen von Gehrig, weil er mit der Entscheidung des Inhabers, Gerd Chrzanowski als seinen Nachfolger zu designieren, nicht einverstanden war. So kam es zwischen Chrzanowski und Gehrig Vertrauten, allen voran Melanie Köhler, immer wieder zu Auseinandersetzungen, deren Eskalation Schwarz zugunsten von Chrzanowski entschied. Auch Köhler musste nach diesen Episoden ihre Koffer packen. Gehrig wollte das nicht hinnehmen, Schwarz gab jedoch nicht nach. Mittlerweile ist Köhler auch im Handelsregister aus allen Funktionen gestrichen.