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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
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FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Vorschlag für die Paketsteuer

06.08.2021 - Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Dirk Roßmann machte bereits des Öfteren mit kontroversen Ideen auf sich aufmerksam. Nun folgt sein Sohnemann mit ähnlichen Attitüden. Der Junior-Chef wedelte mit einer Forderung nach einer Paketsteuer für Onlinehändler ordentlich Staub auf: „Wir brauchen Hürden für den Onlinehandel, insbesondere für die ganz großen Player wie Amazon, wenn wir das Gut Innenstädte schützen wollen“, äußerte sich Roßmann gegenüber dem Handelsblatt.

Roßmann spezifiziert seine Idee gegenüber der LZ, indem er darauf hinwies, dass die
marktbeherrschende Stellung von Akteuren wie Amazon immer umfassender und immer mehr zu einer Gefahr für die soziale Marktwirtschaft werden würde. Kartell- und wettbewerbsrechtliche Verfahren gegen Online-Plattformen würden immer wieder erfolglos bleiben und deswegen müsse eben über andere Maßnahmen nachgedacht werden: „Wer sich um die Zukunft der Innenstädte und damit unserer Gesellschaft Gedanken macht, wird auf diese Marktkonzentration eine Antwort geben müssen“.

Die Äußerungen provozierten zahllose Reaktionen und Kommentare von verschiedenen Marktakteuren und politischen Parteien. Vor allem die von Roßmann angedachte Paketsteuer polarisierte. Im Endeffekt ist die Antwort der Diskursraums jedoch schnell zusammengefasst. Die üblichen Verdächtigen lobten den Einfall zusätzlicher Besteuerung und Regulierung, während die Gegenseite vor den Gefahren übermäßiger Steuern und Regulationen warnt.

Schade ist jedoch, dass die Debatte am eigentlichen Thema vorbeigeht. Das Problem ist nicht, dass der Online-Handel zu attraktiv wäre, sondern, dass der stationäre Einzelhandel so unattraktiv gemacht wurde. In Innenstädten müssen Menschen seit den letzten eineinhalb Jahren entweder komplett auf ihren Einkauf verzichten, weil wegen Lockdown-Maßnahmen Läden komplett geschlossen bleiben müssen, oder sie müssen Masken tragen, Termine ausmachen und zu Testzentren rennen oder ihre digitalen Papiere in Form einer App, die über den Impfstatus informiert, vorzeigen. Zusätzlich dazu wurden in den letzten Jahren die deutschen Innenstädte für Autofahrer immer unattraktiver gestaltet. Das fängt bei suboptimal geschalteten Ampelsystemen an und geht über zu geringe Parkplatzanzahlen hin zu unnachvollziehbar teuren Parkgebühren und anderen Mahngebühren für teilweise irrwitzige und intransparente Regelverstoße. Man schafft keine Werte indem man Konkurrenten unattraktiver macht, sondern indem das eigene Produkt akktraktiver gestaltet wird.