Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Vollsortimenter wachsen stark

Der Lebensmittelhandel kann mit dem ersten Halbjahr sehr zufrieden sein.

Zwar bleiben die Wachstumszahlen hinter den enorm starken des Vorjahres zurück, dafür kann trotzdem laut GfK eine Steigerung von 3,1 Prozent verzeichnet werden. Discount und Vollsortiment trennt nicht viel im Prinzipienkampf um die stärkste Vertriebsform. Im Gegensatz zum Vorjahr haben die Vollsortimenter die Nase vorne. Sie legten um 3,6 Prozent zu, während der Discount, insbesondere von Aldi und Lidl getrieben, auf 3,3 Prozent kommt.

Letztes Jahr schafften Aldi, Lidl & Co. einen Zuwachs von fast 5 Prozent. Ein zweites Jahr in Folge so starke Wachstumszahlen vorzulegen ist aus Sicht von Experten beeindruckend.

Die Discounter werden auch im Drogeriemarkt immer aktiver. Mit günstigen Preisen und Promotions ist es den Billiganbietern gelungen den Spezialisten Umsätze streitig zu machen. Trotzdem bleiben dm und Rossmann weiterhin die am stärksten Wachsenden in diesem Segment. Mit einer Zuwachsrate von 3,2 Prozent konnten sie im heftigen Preiswettbewerb erneut ordentlich zulegen. Die SB-Warenhäuser entwickelten sich unter dem Durchschnitt des Gesamtmarktes.

Was den Händlern jedoch ein wenig sauer aufstoßen könnte, ist die Tatsache, dass der Umsatzzuwachs unterhalb der Inflationsrate liegt. Laut GfK sind die Preise im ersten Halbjahr 2018 um 3,5 Prozent gestiegen. Die Teuerungsrate liegt damit noch über der des Vorjahres. Wenn das Wachstum mit der Teuerungsrate zusammenfällt, setzt das die Erträge unter Druck.

Allerdings beschreibt das nur einen möglichen Zusammenhang. Es könnte nämlich auch ein anderer Effekt zum Tragen kommen und den Händlern in die Karten spielen. Nicht immer sind gestiegene Produktpreise auf Teuerungen zurückzuführen. Es kann auch schlicht sein, dass die Kunden immer öfter von den Preiseinstiegs-Produkten abweichen und im Premium-Bereich kaufen. Dies fließt ebenfalls in die Preissteigerungs-Statistik der GfK ein. Die höherpreisigen Produkte sind häufig mit höheren Erträgen verbunden. Somit ist davon auszugehen, dass es sich um eine Mischung aus beidem handelt.