Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Toom wünscht sich weniger Miete

01.04.2021 - Die Rewe-Tochter Toom sieht sich aufgrund der mehrwöchigen Schließungen vor besondere Herausforderungen gestellt.

Damit verbundene Umsatz- und Ertragseinbußen sollen nun, wo es geht,
abgefedert werden. Dafür geht der Händler auf seine Vermieter zu und fordert für seine rund 300 Märkte eine nachträgliche Reduzierung der Mietzahlungen um 50 Prozent ein. Damit folgt man bei Toom dem Vorbild anderer Nonfood-Händler, die ähnliche Forderungen zu erwirken versuchen.


Wenig überraschend ist es da, dass man auf Seiten der Vermieter weniger von dem neuesten Vorstoß begeistert ist. Gerade im Fall von Toom stößt es sogar auf bloßes Unverständnis. Während man bei Toom von „fairen Aufteilungen der Lasten zwischen Vermieter und Mieter“ spricht, verweisen Vermieter auf die Rekordzahlen, die auch vom Rewe-Chef Lionel Souque mit Begeisterung
zur Kenntnis genommen wurden.


Der Grund dafür ist, dass die Baumarkt-Branche vom ersten Lockdown weitestgehend verschont geblieben war und dementsprechend hohe Zuwächse eingefahren werden konnten. Viele Menschen versuchten sich die Zeit zu Hause mit lange überfälligen Reparaturen oder kleineren Projekten zu vertreiben. Durch diesen glücklichen Trend wurde für 2020 ein Rekordjahr mit einem Umsatzplus von 20 Prozent vermeldet.


Momentan sind rund zwei Drittel der Toom-Märkte geöffnet. Bisher wird auch die Miete noch regelmäßig bezahlt, jedoch verweist Toom darauf, dass dies unter Vorbehalt geschehe. Es wird sich zeigen müssen, was aus der Sache wird, ein sonderlich starkes Argument scheint für Toom jedoch nicht zu bestehen.