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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Penny versucht Supermarkt

28.06.2019 - Penny versucht sich an einem neuen Format.

Über die letzten fünf Jahre hat sich die Discount-Tochter von Rewe zum Nachbarschaftsladen entwickelt, der im Vergleich zur Discount-Konkurrenz über ein verhältnismäßig großes Convenience- Sortiment verfügt. Nun wird in Brieselang und Teltow bei Berlin ein neues Kon- zept vorgestellt, das sich fundamental vom bisherigen Penny-Standrad unterscheidet.

Die Teststandorte kommen eher wie ein klassischer Vollsortimenter daher. Das scheint Teil der Bemühungen zu sein, sich noch mehr von der Discount- Konkurrenz zu unterscheiden. Solche Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass die Steigerung des durchschnittlichen Filialumsatzes von 3,1 auf 3,5 Millionen Euro seit 2013 weiter fortgesetzt wird.

2018 konnte der Händler seinen Umsatz in 2.182 Filialen auf 7,6 Milliarden Euro steigern. Das entspricht einem Plus von 3,1 Prozent, wodurch Penny stärker wuchs als der Markt. Nach Jahren der Durststrecke werden werden dem Mutterkonzern Rewe auch wieder Gewinne beschert. Doch fordern die häufigen Veränderungen bei Aldi und Lidl von allen Konkurrenten ständige Introspektion. Das Erkämpfen von Kunden, Umsätzen und Marktanteilen wird immer härter. Das neue Konzept soll entsprechend einen Impuls bringen. Die bisherige Resonanz auf die beiden Testmärkte hat dennoch die Erwartungen weit übertroffen. Es wird damit gerechnet, dass noch dieses Jahr weitere Testmärkte nach selbem Vorbild eröffnet werden.

Für Kunden ändert sich einiges im neuen Penny. Eine Umorientierung an die neuen Regal- und Sortimentanordnungen wird für den Kunden nötig sein. Bisher war ein Penny vor allem anhand von Längs- und Quergängen organisiert, die die Laufwege des Kunden bestimmen. Nun werden in u-förmigen Nischen jeweils zusammenhängende Sortimentbausteine angeordnet. Zur Orientierung wird farbliche Hervorhebung genutzt, sowie beschriftete Schilder, die auf bestimmte Artikel aufmerksam machen.

Ein Schwerpunkt im Sortiment wird auf das Angebot von Mehrweggetränken gelegt. Darüber hinaus punktet der neue Penny auch mit einem starken Convenience-Angebot, das vor allem durch die Eigenmarke Penny-Ready, die über die letzten Jahre aufgebaut wurde, gestützt wird. Eine weitere Besonderheit ist die Eigenmarkenlinie Butcher’s, die sich um das Thema Burger, Hotdogs, Currywurst und Steaks dreht. Etwas vergleichbares gibt es bei der Discount- Konkurrenz nicht. Die Rewe-Tochter fällt nicht das erste Mal damit auf neue Wege zu beschreiten. In München wird zum Beispiel ein Penny-Standort am Königsplatz betrieben, der trotz geringen 300 qm Verkaufsfläche eine Salatbar sowieeine heiße Theke bietet.