Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Nettos beliebtes Sortiment

30.04.2021 - Alte und für wahr befundene Gewissheiten lösen sich bei einem aktuellen Blick in die Dynamik des Discount-Wettbewerbs in Luft auf.

Da sind zum einen die Marktführer Aldi und Lidl, hinter denen erst einmal lange nichts mehr kommt. Doch inzwischen schwindet Aldis Vorsprung immer mehr und mehr. Eine andere für Dogma erachtete Hypothese wäre, dass die Zukunft Märkten gehört, die viel Licht und Farbe, generell viele Ressourcen in ein zeitgenössisches Erscheinungsbild investieren. Es ist auch wahr, dass Lidl beispielsweise mit seiner modernen Gestaltung ordentlich an Marktanteilen gewinnen kann. Jedoch verlieren gleichzeitig Aldi und Penny, die ebenfalls ordentlich Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild legen. Gleichzeitig können jedoch die spartanischen Auftritte von Norma und Netto durchaus respektable Ergebnisse vorweisen.

Also, entscheidend ist natürlich das Gesamtpaket. Und inwiefern es entscheidend ist, ist auch häufig von den unmittelbaren Umständen abhängig, selbst dann, wenn man diese nicht unbedingt unter Kontrolle hat. Beispielsweise Penny: Hier wurde auf Quartierslage gesetzt und der Convenience-Bereich ausgebaut. Die Idee war einen attraktiven Markt für den Angestellten in der Umgebung zu schaffen, für den Penny zur Ersatzkantine wird. Eigentlich hat das auch gar nicht schlecht funktioniert, bis die Angestellten nach Hause ins Home-Office geschickt wurden. Seitdem ist die vorher positiv angenommene kleine Fläche unattraktiv, weil es auf ihr schwerer ist Sicherheitsabstand zu seinen Mitmenschen aufrechtzuhalten.

Der große Gewinner dieser neu eingetretenen Umstände ist jedoch Netto. Nicht nur, dass die größeren Flächen eben jenen Abstand erlauben, den die Menschen so fieberhaft suchen, sondern auch die Zusammensetzung des Sortiments ist für viele Menschen momentan interessant. Mit über 5000 Artikeln ist Netto als Discounter den Vollsortimentern am nächsten, ohne dass jedoch Vollsortimenter-Preise verlangt werden. In Zeiten, in denen viele Menschen so wenig Stopps wie möglich beim Einkaufen machen wollen, ist das eine durchaus attraktive Kombination.