Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Mietspiegelpflicht für kleinere Städte

02.07.2021 - Im Bundestag wurde ein Gesetz zur Reform des Mietspiegelrechts verabschiedet.

Das Ziel ist es mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern werden in Zukunft zu der Erstellung eines Mietspiegels verpflichtet. Eine Hoffnung des Gesetzesgebers besteht darin, die Qualität der Mietspiegel zu erhöhen. Zu diesem Zweck wurde eine neue Auskunftspflicht beschlossen. Künftig müssen Mieter und Vermieter Angaben über Wohnung und Miethöhe machen. In der Vergangenheit war es möglich solche Auskünfte zu verweigern, worunter die Qualität der Resultate litt.

Der Bindungszeitraum für Mietspiegel beträgt weiterhin zwei Jahre. Werte für die ortsübliche Vergleichsmiete werden anschließend gemäß dem Verbraucherindex angepasst. Alle vier Jahre wird eine neue Erhebung notwendig. Ursprünglich war mal im Raum gestanden, dass der Bindungszeitraum auf drei Jahre festgesetzt wird, damit die Neuerhebung um ein Jahr weiter nach hinten verschoben werden könne. Die Befürchtung, dass sich dadurch der Mietspiegel immer weiter von den ortsüblichen Mieten entfernen würde, wiegte bei der Entscheidung jedoch schwerer.