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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Märkte ästhetischer gestalten

Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ist unter Architekten nicht gerade bekannt dafür, dass die kreativsten Ansätze gewünscht oder gar verwirklicht werden. In der Regel wird lediglich gefordert die jeweils gültige Baubeschreibung immer wieder auf den Bau zu kopieren.

Penny machte von dieser Regel in Offenbach jedoch eine Ausnahme und bekommt prompt zum ersten Mal ein Platinzertifikat der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen. Dafür verzichtete die Rewe Discount-Tochter auf umweltschädliche Dichtmittel und verbaute beim Dach Nagelplattenbinder aus zertifiziertem Fichtenholz. Jedoch erhielt auch der Architekt Axel Krück ungewöhnlich große Freiheiten bei der formalen Gestaltung des Marktes. Wenn der Kunde den Markt betritt ist die Decke über ihm sechs Meter hoch und knickt erst gegen die Verkaufsregale auf 3,25 Meter runter. Das Baukonzept soll dem Markt eine Richtung geben, wie der Architekt bemerkt.

Äußerlich wirkt der Markt modern und puristisch: Es wirkt, als wäre schwarzes Metall in eine rechteckige Form gebogen worden. Der 800 qm Penny-Markt sieht nach dieser Realisierung mehr nach einer Supermarkt-Skulptur aus, als nach der gewohnten Schuhkarton-Form.

Die Filiale in der Waldstraße war etwa 30 Prozent teurer als der gewöhnliche, freistehende, Penny-Neubau. Neben Penny denken auch die konkurrierenden Discounter wie Aldi Süd, Aldi Nord und auch Lidl über neue architektonische Konzepte nach und stellten über 2015 und 2016 hinweg neue Standardmärkte vor. Der zu erkennende Trend bevorzugt flache Dächer, statt dem provinziellen Giebeldach, höhere Räume und bodentiefe Fenster, ähnlich wie man es vermehrt bei modernen Einfamilienhäusern beobachten kann.

Die optische Attraktivität der Märkte wurde in der Vergangenheit jedoch nicht nur wegen den höheren Baukosten vernachlässigt, sondern auch wegen dem Anspruch auf eine ganzheitliche Marktkonzeption, die einen Wiedererkennungswert hat und im Idealfall international umgesetzt werden kann. Das Gerät mit dem Anspruch von kreativer Architektur, die versucht das individuelle und einzigartige zu schaffen, natürlicherweise in Konflikt. In diesem Spannungsverhältnis wird es in den nächsten Jahren spannend zu beobachten sein wie die neuen Konzepte umgesetzt werden und das Stadtbild prägen werden.

Der Architekt Markus Rathke weißt jedoch daraufhin, warum der individuelle Aspekt aus ganz wirtschaftlichen Gründen nicht mehr vernachlässigt werden darf. Sowohl Kommunen wie auch die kritische bürgerliche Öffentlichkeit hat ein höheres Qualitätsbewusstsein für die Gestaltung der Gebäude entwickelt. Discounter stehen in starker Konkurrenz zueinander im Buhlen um neue Standorte, eine architektonisch ansprechende Konzeption kann den Zuschlag machen. Darüber hinaus steht der stationäre Handel in Konflikt mit dem Internet. Attraktivere Marktgestaltung kann eine Maßnahme sein um die Vorteile von physischen Ladenflächen für den Kunden zu akzentuieren.

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