Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
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Logistikfirma sichert sich Adler

02.07.2021 - Der Modefilialist Adler war wegen der mit der Pandemie verbundenen Schließungen des letzten Jahres in Schieflage geraten.

Zweimal hat der Staat finanziell nachgeholfen, zuletzt mit einem Darlehen über 10 Mio. Euro vom Bund. Seit Januar ist Adler in Eigenverwaltung. Der Gläubigerausschuss hat entschieden, dass der an der Übernahme interessierte Logistiker Zeitfracht den Zuschlag für den Modehändler erhält.

Auf den ersten Blick ist vielleicht nicht offensichtlich, warum überhaupt das Interesse vorhanden war. Bei der Berliner Logistikfirma heißt es: „Zeitfracht hat sich für ein Unternehmen entschieden, das sehr stark in der Logistik und auch in der Bekleidungsbranche tätig ist. Es passt und erweitert unser Handelsportfolio.“ Bereits 2019 wurde der Buchgroßhändler KNV aus der Insolvenz von Zeitfracht übernommen.

Es heißt, dass sich bei Adler selbst die Begeisterung über die Übernahme in Grenzen halte. Der Modefilialist, mit insgesamt 171 Modemärkten (davon 142 in Deutschland), ist damit zukünftig eine Beteiligungsgesellschaft eines Logistikkonzerns. Nach der Übernahme wird es wohl mit der Eröffnung eines förmlichen Insolvenzverfahrens weitergehen. Das Grundkapital von Adler wird auf null gesetzt und von Zeitfracht wieder aufgefüllt. Desweitern wird die Börsennotierung von Adler beendet.