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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Lidl plant in München Büros und Wohnungen

06.03.2019 - Vor mehr als zwei Jahren lud der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) Vertreter von sechs Unternehmen zur Besichtigung eines städtischen Wohnbauprojekts am Dantebad ein. Gezeigt wurde ein Projekt der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewofag.

Es handelt sich um ein vierstöckiges Gebäude, das über einem 4.200 Quadratmeter großen Parkplatz gebaut wurde und 100 Wohnungen bereitstellt. Jetzt kommen die ersten konkreten Projekte von Lidl, die von diesem Forschungsausflug inspiriert wurden.

Das flächenmäßig größte könnte an der Tübinger Straße 9 im Münchner Stadtteil Sendling-Westpark entstehen. Es handelt sich um ein fast 5.500 Quadratmeter umfassendes Grundstück, dass die Schwarz-Gruppe bereits Anfang der 2000er Jahre gekauft hatte. Momentan befindet sich auf dem Grundstück ein 1.000 Quadratmeter großer Discounter, der Rest ist für 71 Parkplätze betoniert. Das bestehende Gebäude soll abgerissen und durch ein neues ersetzt werden, wodurch ca. 10.000 Quadratmeter Wohnfläche auf dem Grundstück zusätzlich entstehen soll. Ein neuer Markt wird sich im ersten Obergeschoss befinden und wird 1.700 Quadratmeter umfassen. Im Erdgeschoss, sowie im ersten Untergeschoss, sollen rund 175 Parkplätze entstehen. Die Anlieferung wird komplett unter die Erde verlegt. Die angelieferten Waren werden dann per Lastenaufzüge in die Verkaufsräume befördert. Über dem Markt werden auf insgesamt vier zusätzlichen Stockwerken neue Wohnungen entstehen.

Im Münchner Westen ist ein weiteres Projekt in Planung. An der Verdistraße 86 erwarb Lidl Ende letzten Jahres ein fast 2.000 Quadratmeter großes Grundstück von McDonald’s Immobilien. Das Nachbargrundstück gehört bereits Lidl, so dass ingesamt eine Fläche von 2.600 Quadratmetern zur Verfügung steht. Das Konzept ist ähnlich wie bereits in der Tübinger Straße. Es soll ein Discountmarkt mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche mit einer zweigeschossigen Tiefgarage entstehen. Weitere zwei Etagen werden oben aufgesetzt und 30 Mietapartments mit ein oder zwei Zimmern schaffen.

Ein drittes Projekt wird im Münchner Norden an der Domagkstraße 3 geplant. Bisher wurde die Fläche nur als Parkplatz genutzt. Jetzt ist eine Lidl-Filiale geplant, sowie eine weitere Einzelhandelsfläche, die 2.100 Quadratmeter umfasst. Vier weitere Obergeschosse sollen darüber hinaus 12.000 Quadratmeter Bürofläche schaffen. Das fertige Projekt plant Lidl an einen Investor zu verkaufen und die Filiale als Mieter zu übernehmen.

Diese ungewöhnlichen und kreativen Lösungen sind Lidls Reaktion auf die Tatsache, dass es für den Discounter in Großstädten immer schwieriger wird an neue Flächen für die Expansion zu kommen. Viele Städte lassen keine einzelnen Supermärkte mehr genehmigen, da sie die städtischen Flächen nicht effizient genug nutzen. Etwa 50 Märkte betreibt Lidl in München. Ob noch weitere Projekte zu den genannten hinzukommen ist zunächst noch offen. Das Unternehmen prüft jedoch jeden einzelnen Standort auf seine Möglichkeiten.