Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Lidl mit höherer Flächenleistung als Aldi

10.09.2021 - Die höchste Flächenproduktivität in Deutschland liegt bei Lidl.

Mit einer Quadratmeterleistung von 9.570 Euro (brutto) hat der Discounter der Schwarz-Gruppe den bisherigen Spitzenreiter Aldi Süd überholen können. Aldi Süd schaffte letztes Jahr ebenfalls noch die Marke von 9.000 Euro (brutto), fiel dieses Jahr jedoch wieder knapp drunter und muss so zusehen, wie der Hauptkonkurrent vorbeizieht. Platz drei nehmen die Aldi-Kollegen aus Essen ein. Aldi Nord verbessert sich leicht und erreicht einen Umsatz von 6.790 Euro pro Quadratmeter. Der Abstand zu Aldi Süd und Lidl bleibt jedoch beachtlich.

Lidl konnte insgesamt einen Umsatzzuwachs von 9 Prozent auf 28,3 Mrd. Euro (brutto) verbuchen und schafft es damit als einziger Discounter bei den Zuwachsraten der Vollsortimenter von Rewe und Edeka mitzuhalten. Außerhalb des Discounters befinden sich die produktivsten Händler auf der Großfläche. Globus erzielt mehr als 6.600 Euro und Kaufland kommt mit 5.600 Euro je Quadratmeter auf die besten Werte. Zudem werden wahrscheinlich die Abwicklungen der Real Märkte mittelfristig weiteren Umsatz bescheren.

Insgesamt blickt der Lebensmittelhandel laut einer Untersuchung des Hahn Retail Real Estate Reports Deutschlands optimistisch in die Zukunft. Insgesamt 52 Prozent der befragten Händler wollen wieder zusätzliche Filialen eröffnen. Letztes Jahr waren es nur 42 Prozent gewesen. Entsprechend spürt man, dass sich die Stimmung in der Branche verbessert hat. Auch bei Investoren sind trotz der deutlich gestiegenen Preise Standorte des Lebensmittelhandels außerordentlich beliebt. Die Betreiber wollen nicht nur die Anzahl ihrer Filialen steigern, sondern auch deren Größe ausbauen. Trotz der Aufmerksamkeit, die der aufstrebende Lebensmittelhandel im Internet auf sich zieht, sehen weiterhin die meisten Händler gute Chancen auf der Fläche zu wachsen. Momentan liegt der Markt mit über 96% Anteil noch immer fest in der Hand des stationären Handels.