Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Lidl greift Aldi bei den Preisen an

06.08.2019 - Lidl startet einen direkten Angriff auf die Kernidentität von Aldi.

Mit gezielten Werbeaktionen und dem neuen Logo „Der Lidl-Preis“ möchte sich der Neckarsulmer Discounter in Zukunft als die günstigere Alternative der beiden Branchenführer präsentieren. Auf den Druck hat das Aldi-Management noch nicht die passende Antwort gefunden. Das liegt vor allem daran, dass mittlerweile viele Wettbewerber Aldis Preise regelmäßig in Aktionsgeschäften unterbieten, wodurch das Bild als Preisführer Risse bekommt. Lidl möchte diese Situation für sich nutzen. Die letzten Markenlistungen von Aldi und die damit verbundenen Preisschlachten waren zwar die so ziemlich gefährlichsten Angriffe, die der Discounter der Schwarz-Gruppe die letzten Jahre auszuhalten hatte, doch werden sie immer mehr als Chance begriffen, denn sie machen Preisvergleiche für den Kunden transparenter. Das Lidl günstiger sein kann, wird dem Kunden durch gezielte Werbeaktionen versucht zu zeigen. Das Ziel ist die Preisführerschaft sowohl bei Marken- als auch Eigenmarkenartikel zu behaupten. Das spielt Lidl in die Karten, denn während Aldi erst neuerdings im größeren Stiele mit Markenartikeln handelt, ist es seit Jahren das Spezialgeschäft von Lidl. Dabei sind die Neckarsulmer besonders aggressiv in ihren Marketing-Strategien. Kürzlich bot Aldi beispielsweise einen 20 prozentigen Rabatt auf frische Backwaren, was Lidl einen Tag später mit 25 prozentiger Preisreduktion konterte.
Auch wenn die Discounter in Deutschland im Trading-up immer mehr zum Supermarkt konkurrenzfähige Sortimente anbieten, ist das stärkste Marketing-Instrument immer noch der günstigste Preis. Lidl möchte sich als erste Adresse für preis- und markenbewusste Kunden platzieren. Das Aldi nicht ewig dabei zusehen wird, versteht sich von selbst. Entsprechend kann man sich auf Seiten der Zulieferer auf harte Verhandlungen in nächster Zeit einstellen. Zukünftig werden beispielsweise Hersteller, die ihre Lieferquoten nicht einhalten, wie bereits bei Lidl, mit einer Strafgebühr belegt.