Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Kleine Renaissance des stationären Handels

18.01.2019 - Einer Umfrage der Unternehmensberatung PricewaterhouseCooper (PwC) zufolge, gewinnt der Laden um die Ecke bei den deutschen Verbrauchern wieder an Beliebtheit, trotz der Erfolge des Online-Handels.

Der Anteil der Konsumenten die mindestens einmal pro Woche im stationären Geschäft einkauften, lag demnach bei knapp 60 Prozent. Das ist ein deutlicher Unterschied zu den Ergebnissen vom Vorjahr (46 Prozent) und zum europäischen Durchschnitt von nur 43 Prozent.

Für die Umfrage wurden 22.000 Verbraucher in 27 Ländern befragt, unter anderem 1.000 in Deutschland. Den Ergebnissen nach zu urteilen, bleibt der stationäre Einzelhandel attraktiv und relevant. Mit einem schnellen Verschwinden kann nicht gerechnet werden. Gerade die jüngere Generation kauft häufig und gerne im stationären Handel ein. So erledigen 61 Prozent der 18 bis 24-jährigen ihre Einkäufe mindestens einmal pro Woche vor Ort. Zwar hat die Digitalisierung ihre Spuren beim Einkaufsverhalten hinterlassen, doch ist es für viele Konsumenten weiterhin wichtig Produkte anzufassen und auszuprobieren. Darüber hinaus wird die persönliche Beratung geschätzt.

Im europäischen Vergleich lieben die Deutschen besonders gerne analog einzukaufen. In Frankreich sind es zum Beispiel nur 45 Prozent der Befragten, in Großbritannien nur 41 Prozent und in Schweden lediglich 27 Prozent. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Verbraucher mit dem hiesigen Einkaufserlebnis vollkommen zufrieden sind. Bemängelt wurde vor allem das Sortimentswissen des Verkaufspersonals, mit dem nur die Hälfte der Befragten zufrieden waren. Ebenfalls bemängelt wurde das Laden-Design, mit dem sogar nur 39 Prozent der Befragten einverstanden waren. Der Einzelhandel wird also nicht verschwinden. Von alleine wird er seine Position jedoch auch nicht behalten können. Gerade im Entwurf der Geschäfte und der Schulung der Angestellten sind noch viele Hausaufgaben zu erledigen.