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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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FIM-Marktüberblick
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Kaufleute werden immer wichtiger bei Rewe

26.04.2019 - Kaufleute werden für Rewe immer wichtiger. Nach vorläufigen Zahlen steigerten sie ihren Umsatz 2018 um 9,1 Prozent.

Das ist noch einmal eine Steigerung des Wachstums im Vergleich zu dem außerordentlich guten Wert vom Vorjahr. Flächenbereinigt ergibt sich immer noch ein Plus von 4,5 Prozent. Der Rewe Chef Lionel Souque sagte dazu auf der Bilanzpressekonferenz: „Das ist unser größter Wettbewerbsvorteil, den wir weiter intensivieren wollen.“ Die Selbstständigen steigerten mit ihren rund 1.700 Märkten das operative Ergebnis um ca. 10 Prozent auf 320 Mio. Euro. Besonders das deutsche Supermarktgeschäft von Rewe legte mit mehr als 12 Prozent besonders stark zu. Allerdings kam letztes Jahr noch ein besonderer Effekt hinzu. Zum ersten Mal flossen die Erlöse des Joint Ventures mit Rewe Dortmund in das komplette Geschäftsjahr mit ein.

Für die gesamte Gruppe konnte der Netto-Umsatz um 4,7 Prozent auf 61,2 Mrd. Euro gesteigert werden. Für das laufende Jahr wird eine ähnliche Größenordnung zwischen 4 und 5 Prozent erwartet. Weiterhin belastend sind die Sky-Märkte in Norddeutschland. Souque rechnet damit, dass sie frühestens 2021 schwarze Zahlen schreiben werden. Mittlerweile wurden 80 Prozent der Märkte auf die eigene Marke umgestellt. Im Laufe des Sommers soll dies dann alle 150 Filialen betreffen. Das Budget für den Umbau umfasst etwa 120 Mio. Euro.

Insgesamt fielen die Investitionen geringer aus als angekündigt. Statt 2,4 Mrd. Euro gab Rewe nur 1,8 Mrd. Euro aus. Der Grund dafür besteht in zeitlichen Verzögerungen bei IT-Projekten und dem Bau von Lagern. Im laufenden Jahr sollen wieder rund 2 Mrd. Euro investiert werden. Davon sind etwa zwei Drittel für den deutschen Standort vorgesehen. Ein großer Teil wird in das neue Supermarktkonzept 2020 fließen. Die Schwerpunkte werden dabei auf Frische, Convenience und Bedienung gelegt. Da der Druck der Discounter mit ihren stetigen Erweiterungen des frische Angebots immer mehr bei Rewe zu spüren ist, ist eine solche Reaktion geboten. Ende 2018 waren bereits 180 Märkte auf das neue Konzept umgestellt. Dieses Jahr wird bei Penny und Rewe mit rund 340 Neueröffnungen und Umbauten geplant.

Für die Logistik hat der Aufsichtsrat erst kürzlich Investitionen von 1 Mrd. Eurogenehmigt. Diese fließen unter anderem in das neue automatisierte Verteilerzentrum, dem bisher modernsten Logistikzentrum, das für den Online-Lieferdienst in Köln vorgesehen ist. In dem Lager werden beispielsweise voll autonome Roboterfahrzeuge zum Einsatz kommen. Die Auslastung liegt bisher erst bei 30 bis 40 Prozent, wie Jan Kunath, zuständig für das Digitalgeschäft im Vorstand berichtet, jedoch entwickeln sich die Umsätze wie geplant und mit einer Vollauslastung wurde ohnehin erst in zwei Jahren gerechnet. Das Lager soll rund 20.000 Artikel mit einem Gesamtwert von 120 Mio. Euro umsetzen können.

Die Anwendung hochmoderner Technologie soll vor allem dazu dienen, die hohen Kosten des bisher noch verlustträchtigen Online-Lieferservice zu senken. Schnelligkeit bei der Kommision und Minimierung von Fehlern stehen dabei im Vordergrund. Im letzten Jahr konnte der Umsatz um 15 Prozent gesteigert werden. Die Erlöse werden auf ca. 150 Mio. Euro geschätzt.