Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Kaufland hält sich weiter verdeckt

Bereits nach nur acht Tagen hat das Bundeskartellamt die Veräußerung von real an redos freigegeben.

Ein Kaufvertrag mit der Metro wird jedoch erst unterzeichnet, wenn gesichert feststeht, welche Händler wie viele der 277 real-Standorte übernehmen werden. Nachdem die ursprüngliche Frist für Angebote abgelaufen war, musste man jedoch überrascht feststellen, dass die beiden größten möglichen Bieter, Edeka und Kaufland, noch kein verbindliches Angebot abgegeben hatten. Es heißt in Branchenkreisen, dass sich beide für bis zu 100 Standorte interessieren. Für kleinere Pakete gelten immer noch Rewe und Globus als Interessenten.

Vor allem Kaufland scheint den Prozess zu verschleppen. Bisher hat Kaufland vermieden mit redos zu verhandeln und versucht auf alternativen Wegen an Märkte zu kommen. Immer wieder sollen Manager und Mitarbeiter von Kaufland in verschiedenen real-Häusern gesichtet worden sein. Das hängt vor allem damit zusammen, dass das konkurrierende Angebot von X+Bricks von der Metro abgelehnt wurde, diese jedoch einen exklusiven Deal mit Kaufland haben. Damit diese Vereinbarung nicht gebrochen wird, versucht die Schwarz-Gruppe selbst auf höchster Ebene Kontakt mit den Eigentümern der Metro-Gruppe herzustellen, natürlich alles außerhalb des offiziellen Verkaufsprozesses.

Bei Metro und redos hofft man auf ein baldiges konkretes Angebot von Kaufland. Kommt dieses nicht zustande droht das den ganzen Deal platzen zu lassen, und der Verkauf müsste wieder von vorne begonnen werden. Da es sich bei dem Geben von Angeboten stets um eine Art Pokerspiel handelt hält sich Edeka ebenfalls mit Angeboten zurück. Niemand möchte der Erste sein, der seine Intentionen und Konditionen transparent macht. Metro und redos haben klar gemacht, dass auch nach der verstrichenen Frist noch Angebote gemacht werden können.

Entsprechend bleibt dem Metro-Chef Olaf Koch erst einmal nichts anderes übrig als sich geduldig zurückzulehnen und abzuwarten. Wenigstens konnte ein anderer Verkauf bereits vollständig realisiert werden. Metro verkauft sein Geschäft in China, das zuletzt für einen Umsatz von 2,7 Mrd. Euro und ein Ebitda in Höhe von 153 Mio. Euro stand, an die chinesische Wumei Technology Group. Der Verkauf soll dem Handelskonzern einen Netto-Mittelzufluss von mehr als 1 Mrd. Euro beschert haben. Die Einnahmen sollen direkt in den Großhandel investiert werden, sowie in eventuelle Übernahmen und den Abbau von Schulden.