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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Kassenlos in London mit Aldi

17.09.2021 - Aldis britische Landesgesellschaft erprobt gerade in London einen kassenlosen Store.

Viel ist noch nicht über die neue Hightech-Filiale bekannt. Angeblich sollen Kunden in der Lage sein, Artikel einfach aus dem Regal zu nehmen und anschließend mit dem fertigen Einkauf den Laden zu verlassen. Nach Verlassen des Ladens erhält der Kunde anschließend eine E-Mail mit der Rechnung für den Einkauf. Welche Technologie genau zum Einsatz kommt ist noch unter Verschluss. Wahrscheinlich wird es jedoch eine Kombination aus Sensoren und Kameras sein, die durch Computer Vision und Machine Learning Artikel automatisch erfassen können. Bisher sind nur interne Mitarbeiter in der Lage den Laden zu benutzen.

Momentan experimentieren alle großen Händler mit kassenloser Technologie. Bis es zu einer lächendeckenden Anwendung kommt, wird aber noch einiges an Zeit vergehen. Die Kosten sind enorm hoch und gleichzeitig ist noch nicht klar, inwiefern überhaupt an Praktikabilität gewonnen wird. So glaubt zum Beispiel der Handelsexperte Stephan Rüschen, der an der Dualen Hochschule in Heilbronn lehrt: „Im großen Stil werden wir keine reinen kassenlosen Läden sehen, weil Händler so viele Shopper vergraulen und Umsätze verschenken würden.“ Rüschen prognostiziert, dass hybride Konzepte, wie beispielsweise von Rewe in seinem City-Format in Köln momentan getestet wird, durchaus beliebt werden können, da sie die Kassen zu Stoßzeiten außerordentlich entlasten könnten.

Für Aufsehen sorgt, dass sich Aldi ausgerechnet London als Teststandort für seine kassenlose Pionier- Filiale ausgesucht hat. Die englische Hauptstadt avanciert immer mehr zum Schlachtfeld für die hochtechnologischen Konzepte verschiedener Händler. Allen voran ist Amazon mit seiner „Just-Walk-Out“-Technologie mittlerweile in Form von sechs Fresh-Filialen in der Stadt an der Themse vertreten. Damit setzt sich der Mühlheimer Discounter dem direkten Vergleich zum amerikanischen Hochtechnologiekonzern aus.

Darüber hinaus ist es wahrscheinlich auch nur eine Frage der Zeit, bis Amazon auch den Sprung aufs europäische Festland wagt. In den USA wird im kommenden Jahr eine erste Filiale der Supermarkt- Tochter Whole Foods mit der Just-Walk-Out-Technologie ausgerüstet. Damit testet Amazon die Grenzen seiner Technologie und versucht sie auch für Vollsortimenter attraktiv zu machen. Über die von Amazon verfolgte Strategie wird viel spekuliert. Es kursiert die Idee, dass die Amazon Fresh- Filialen eher als Showrooms für die konzerneigene Technologie zu sehen sind, die dann anderen Händlern gegen einen ordentlichen Preis zur Verfügung gestellt werden kann. Amazon würde damit eher sein Knowhow vergolden, wie es beispielsweise bereits bei Amazons Cloudsparte AWS der Fall ist.