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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Großes Potenzial für vertikale Gewächshäuser

13.08.2021 - Noch vor wenigen Jahren waren sie selten anzutreffen, doch mittlerweile gehören sie in vielen Supermärkten und SB-Warenhäusern zum täglichen Erscheinungsbild:

Es geht um die senkrechten Gewächshäuser, die häufig auch als „Vertical Farms“ bezeichnet werden. Mittlerweile kann man ihnen in Hunderten von Verkaufsstellen in Deutschland begegnen, wie zum Beispiel bei Edeka, Rewe, Aldi Süd und den SB-Warenhäusern von Kaufland und Globus.

Sämtliche Vertical Farms werden in Zusammenarbeit mit dem Berliner Startup Infarm betrieben. Das Unternehmen wurde 2013 von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet. In den vergangenen Jahren entwickelte es sich zum unangefochtenen Marktführer in Deutschland. Laut Daniel Kats, dem Executive Vice President Sales für den nationalen und internationalen Vertrieb von Infarm, ist es mittlerweile weltweit das „am schnellsten wachsende Urban-Farming-Unternehmen“. Die Berliner arbeiten mittlerweile „mit 30 der weltweit größten Lebensmittelhändlern zusammen“.

Das junge Unternehmen konnte mittlerweile in zehn Ländern Fuß fassen. Außerhalb von sieben europäischen Märkten handelt es sich dabei noch um die USA, Kanada und Japan. Die Liste der Kunden kann sich sehen lassen: Albert Heijn, Amazon Fresh, Auchan, Casino, Intermarché, Metro, Marks & Spencer, Migros, Selgros und Selfridges.

Seit Herbst letzten Jahres ist auch noch die Bünting-Gruppe als zusätzlicher Kunde hinzugekommen. Durch diese werden im Nordwesten Deutschlands rund 200 Filialen der Combi-Verbrauchermärkte und Famila-SB-Warenhäuser betrieben. In 34 Standorten kommen mittlerweile vertikale Gewächshäuser von Infarm zum Einsatz. Das Interesse von Bünting ist groß, weswegen die Kooperation weiter vertieft werden soll. Bis zum Ende des Jahres werden weitere 16 Märkte entsprechende Anlagen installieren.

Seit Herbst letzten Jahres ist auch noch die Bünting-Gruppe als zusätzlicher Kunde hinzugekommen. Durch diese werden im Nordwesten Deutschlands rund 200 Filialen der Combi-Verbrauchermärkte und Famila-SB-Warenhäuser betrieben. In 34 Standorten kommen mittlerweile vertikale Gewächshäuser von Infarm zum Einsatz. Das Interesse von Bünting ist groß, weswegen die Kooperation weiter vertieft werden soll. Bis zum Ende des Jahres werden weitere 16 Märkte entsprechende Anlagen installieren.

Bei Infarm sieht man für dieses zweite unternehmerische Standbein noch enormes Potenzial nach oben. Momentan werden 18 solcher Growing Centers betrieben. Bis Ende 2025 ist ein Ausbau auf bis zu 100 Standorte geplant. Die durch diese produzierten Kräuter, Salate und Gemüse werden samt Wurzelballen an die Händler geliefert: „Sie kommen also noch lebend in den Verkauf. Frischer kann Ware ja nicht sein“, betont Kats.

Die Kundenakzeptanz ist bisher außerordentlich hoch. Gerade die In-Store Gewächshäuser sind richtige Hingucker für die Kundschaft und ziehen immer wieder neugierige Blicke auf sich. Gerade werden mehr als 75 Produkte angeboten. Vor allem Kräuter und Blattgemüse zählen bisher zum Angebot. Momentan wird an neuen Produkten, wie zum Beispiel Pilzen, Tomaten oder Chilischoten gearbeitet. Preislich kann die Ware mit herkömmlichen Anbietern konkurrieren. Das zeigt auch die Tatsache, dass mit Aldi Süd bereits ein Discounter zu den Kooperationspartnern zählt.