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das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
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Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
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FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Globus und die Kleinfläche

Globus scheint verstärkt auf Expansionschancen außerhalb des eigenen Kerngeschäfts zu schauen.

Der Großflächenspezialist bestätigte zuletzt der Lebensmittel Zeitung (LZ), dass in Russland an einem neuen Konzept auf der Kleinfläche gearbeitet wird. Jedoch sollen sich diese nach Aussagen des Sprechers der Geschäftsführung von Globus Russland noch ganz am Anfang befinden. Momentan gibt es noch keine verlässlichen Informationen zu Größe, Ausrichtung oder anderen Details. Auch die Entscheidung über die Umsetzung ist wohl noch nicht gefallen. Darüber hinaus wurden Berichte in russischen Medien, denen zufolge die Läden als Abholpunkte für Click-&-Collect-Bestellungen bereitstehen sollten und Flächen von ca. 1.000 Quadratmetern gesucht werden, von Seite des Unternehmens her dementiert.

Gänzlich neu ist die Expansion auf kleiner Fläche für Globus nicht. Der Großflächenbetreiber eröffnete bereits 2018 in Tschechien einen ersten Standort seines Fresh-Konzepts, einer Mischung aus Metzgerei und Backshop auf 300 Quadratmetern. Erst vor ein paar Tagen ist der zweite Fresh-Standort eröffnet worden. Auch in Deutschland versuchte Globus einen kleinflächigen Standort. Der „Fridel“ getaufte Laden war eine Art Markthalle und Restaurant auf 800 Quadratmetern. Er wurde in Saarbrücken betrieben und im vergangenen Sommer nach vier Jahren wieder geschlossen. Jedoch ist das Kleinflächen-Format für Globus von äußerstem Interesse. Es wird immer schwieriger ordentliche Wachstumssprünge mit dem Kerngeschäft hinzulegen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Genehmigungsprozesse für den Bau neuer Großflächen lange hinziehen. Die deutsche SBWarenhaussparte von Globus konnte im Geschäftsjahr 2018/19 gerade einmal ein Umsatzplus von 0,9 Prozent erwirtschaften. Die Erlöse wuchsen flächenbereinigt um lediglich 0,6 Prozent.

Im Vergleich dazu entwickelt sich das Russland-Geschäft deutlich besser. Globus konnte im flächengrößten Land der Welt 2018/19 vor Wechselkurseffekten ein Umsatzplus von 6,4 Prozent verzeichnen. Doch auch in Russland meldet sich eine Trendwende an. Neue Konkurrenz in Form von Discountern und Nahversorgern jagen der Großfläche Kunden ab. Die großen Konkurrenten X5 und Magnit verlagern ihr Geschäft ebenfalls immer mehr in Richtung von großen Supermärkten. Globus hat in Russland bereits im Herbst vergangenen Jahres einen „kleineren“ Markt eröffnet, der über 6.000 Quadratmeter verfügt. Tatsächlich deutlich kleiner als die Durchschnittsgröße