Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

Expansion in Metropolen

In den urbanen Zentren tun sich sämtliche Händler schwerer mit der Expansion. Die herkömmlichen Methoden erscheinen bei den momentanen Grundstücks- und Immobilienpreisen für städtische Flächen wirkungslos. Nicht nur die Preise sind problematisch für mögliche Neumärkte, auch haben die Städteverwaltungen immer häufiger ein großes Interesse daran, vorhandene Flächen lieber für den Wohnungsbau zu reservieren als für gewerbliche Nutzungen freizugeben.


Aldi Suisse präsentierte erst jüngst, den in eine städtische Umgebung am besten integrierten Standort Österreichs. Jetzt kontert Lidl mit neuen Konzepten für die Metropolen. An den bewehrten Marktkonzeptionen, die auf einer großzügigen Parkplatzlage basieren möchten alle Händler weiterhin festhalten, denn auf die hohen Kundenbons durch die Erreichbarkeit mit dem Auto möchte niemand verzichten. Immer mehr Menschen ziehen jedoch in die Städte und dann ist es auch nur logisch, dass die Händler folgen. Dabei ist es jedoch nicht ausreichend eine Filiale entsprechend modern wirken zu lassen, indem beispielsweise an der optischen Präsentation der Fassade oder des Innenbereichs gefeilt wird. Ganzheitliche Konzepte werden benötigt die ebenso der neuen Situation entsprechen.


Erfahrungen dieser Art wurden bereits im Ausland gesammelt. In Städten wie Madrid, Barcelona oder Athen ist Lidl schon seit geraumer Zeit mit den geschilderten Problemen konfrontiert. Die Folge daraus ist das kleinere Flächen, sogar ohne jegliche Parkmöglichkeiten, kein Tabu mehr sind. Solange die Lage attraktiv ist und die Frequenz hoch genug, gleicht das die kleineren Bons wieder aus. Je nach konkreter Lage werden nicht vorhandene Parkplätze einfach durch Fahrradständer ersetzt, da sie den Gewohnheiten und Fortbewegungsweisen der Kunden besser entsprechen.

Aldi Süd hat sich den neuen Ansätzen ebenfalls angenommen. In Tübingen wurde erst ein Wohnprojekt verwirklicht, bei dem sich der Discounter die Fläche im Erdgeschoss mit dm teilt. In den Obergeschossen darüber ist Wohnraum für Studenten entstanden.