Sehr geehrte Besucher, sehr geehrte Interessenten,

das am 10. Juli 2015 in Kraft getretene Kleinanlegerschutzgesetz hat für Nachrangdarlehen, wie FIM Einzelhandelsinvest, einige Änderungen mit sich gebracht. So dürfen Nachrangdarlehen nach § 6 VermAnlG künftig ausschließlich auf Grundlage eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten und nach den Vorgaben des Vermögensanlagengesetzes veröffentlichten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden. Wir bitten Sie um Verständnis, dass FIM Einzelhandelsinvest bis zum Abschluss des Prospektbilligungsverfahrens und der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts nicht angeboten wird. Die Vorbereitungen für das neue Angebot sind bereits in vollem Gange. Gerne informieren wir Sie zeitnah über unser neues Produkt.
Sollten Sie grundsätzliches Interesse an einer Investition in die FIM Unternehmensgruppe haben, stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit unsere Ansprechpartner für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


Die hier dargestellten Informationen zu FIM Einzelhandelsinvest sind rein informativ.
FIM Einzelhandelsinvest wird derzeit nicht öffentlich angeboten und kann nicht gezeichnet werden.

FIM-Marktüberblick
Kategorie: FIM-Marktüberblick

EuGH-Urteil impliziert Chancen für Eigentümer von Fachmarktzentren

Für die Planung von Einzelhandelsimmobilien könnte ein Urteil des Europäischen Gerichtshof Visser/Appingedam einen Wechsel des bisherigen Weltbilds bedeuten.

Jürgen Seidel, Chef der Beratungsfirma Lademann & Partner sagt, dass die Flächenbedarfsprognosen, wie sie bisher in Deutschland üblich sind, von der EU nicht mehr erlaubt werden. In Zukunft soll es der Fall sein, dass Kommunen nachweisen müssen, warum restriktive Regelungen bei Bebauungsplänen aufrechtgehalten werden müssen. Damit ergibt sich eine Beweislastumkehr im Vergleich zur bisher üblichen Praxis. Zwar wird es wahrscheinlich der Fall sein, dass es erst einmal einen Eigentümer geben muss, der bereit ist, für die Umsetzung seiner Gestaltungspläne den juristischen Weg einzuschlagen. Jedoch sollten die Gerichte dem EU-Urteil zufolge den Eigentümern recht geben, was der aus Brüssel stammenden Rechtsauffassung auch hierzulande Geltung verschaffen würde.